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Diffusionsstörung

1. Definition

Als Diffusionsstörung bezeichnet man in der Medizin eine Störung des passiven Stofftransports über biologische Membranen. Im engeren Sinn ist damit die Beeinträchtigung des Gasaustauschs zwischen dem Alveolarraum und dem Blut in den Lungenkapillaren gemeint.

2. Hintergrund

Die Diffusion von Sauerstoff aus der Lungenalveole in das pulmonale Kapillarblut ist abhängig von verschiedenen Faktoren. Dazu zählen

Das diffundierende Gasvolumen V lässt sich nach folgender Formel berechnen:

V = (p1-p2) * A/d* D

mit p1, p2 = Partialdruck des Gases in den beiden Kompartimenten, A = Diffusionsfläche, d = Membrandicke, D = Diffusionskoeffizient

3. Pathophysiologie

Diffusionstörungen können durch verschiedene Ursachen ausgelöst werden:

Im Effekt führen diese Veränderungen zu einer schlechteren Sauerstoffaufnahme und damit zu einer respiratorischen Insuffizienz. Klinisch macht sich die Diffusionsstörung durch Hypoxämie und Dyspnoe bemerkbar.

Stichworte: Diffusion
Fachgebiete: Physiologie

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13.12.2021, 09:48
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