Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Eicosapentaensäure

Synonyme: EPA, Timnodonsäure
Englisch: eicosapentaenoic acid

1 Definition

Eicosapentaensäure, kurz EPA, ist eine mehrfach ungesättigte Fettsäure, die zur Klasse der Omega-3-Fettsäuren gehört.

2 Chemie

Eicosapentaensäure verfügt über insgesamt 5 Doppelbindungen. Bei Zimmertemperatur liegt die Substanz als farblose, ölige Flüssigkeit vor. Die Summenformel lautet C20H30O2. In Methanol ist EPA gut löslich.

3 Biochemie

Eicosapentaensäure wird in zahlreichen Stoffwechselwegen verwendet. Sie ist ein Ausgangsstoff zur Bildung von Docosahexaensäure (DHA) und wichtigen Eicosanoiden, wie den Prostaglandinen. Ihre Biosynthese erfolgt durch Kettenverlängerung aus der α-Linolensäure.

4 Natürliches Vorkommen

Eicosapentaensäure kommt in allen Lebewesen vor. Besonders angereichert findet sich das Molekül in bestimmten Seefischen, wie z.B. dem Atlantischen Hering oder Lachs.

5 Medizinische Bedeutung

Eicosapentaensäure soll an folgenden Vorgängen im Organismus beteiligt sein:

5.1 Psychiatrie

Neuere Forschungen (2014) deuten auf einen stimmungsaufhellenden Effekt der Eicosapentaensäure hin, was mittelfristig zu neuen Ansätzen in der Therapie von Depressionen führen könnte. Auch Ängste und schizophrene Symptome besserten sich unter dem Einfluss der Fettsäure.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

3 Wertungen (4.67 ø)

6.500 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: