Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Area entorhinalis

Synonyme: Entorhinale Rinde, Cortex entorhinalis, entorhinaler Cortex, entorhinaler Kortex

1 Definition

Die Area entorhinalis ist ein am medialen Rand der Großhirnlappen gelegenes Rindenfeld, welches in enger Beziehung zum Hippocampus steht. Er ist Teil des limbischen Systems und wird mit dem Hippocampus zur Hippocampusformation zusammengefasst.

2 Lokalisation

Die Area entorhinalis ist Teil des Periarchicortex, dem auch noch die Regiones praesubicularis, retrosplienalis und cingularis periarchicorticalis angehören. Sie befindet sich im Gyrus parahippocampalis. Sie lässt sich weiter unterteilen in:

Die Area entorhinalis grenzt

3 Funktion

Die Area entorhinalis spielt eine wichtige Rolle bei der Gedächtnisbildung. Nur die Erregungen, die sie an den Hippocampus weiterleitet, führen zur Speicherung des entsprechenden Reizes im Gedächtnis. Ein Nervenzelluntergang im entorhinalen Cortex ist bei Morbus Alzheimer zu beobachten und ist für die hierbei auftretenden Gedächtnisstörungen verantwortlich.

Neuere Untersuchungen weisen darauf hin, dass die Area entorhinalis eine wichtige Rolle bei der Selbstverortung spielt. Spezialisierte Gitterzellen ("Grid Cells") repräsentieren ein Raster, welches das Gehirn über die Umgebung legt, in der sich ein Mensch bewegt. Die dynamische Selbstverortung soll durch einen weiteren Zelltyp, die so genannten Speedzellen, ermöglicht werden.

4 Afferenzen

Die Area entorhinalis erhält unter anderem aus folgenden ZNS-Strukturen Afferenzen:

5 Efferenzen

Efferenzen entsendet die Area entorhinalis unter anderem zu folgenden Strukturen:

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