Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Thrombembolie

Synonym: Thromboembolie
Englisch: thrombotic embolism

1 Definition

Unter Thrombembolie versteht man die Verschleppung eines Thrombus bzw. Embolus innerhalb der Blutbahn, mit anschließender Verlegung eines Gefäßteiles oder Verschluss eines gesamten Gefäßasts. Die klinischen Folgen sind zum Teil lebensbedrohlich und erfordern eine schnelle Intervention.

2 Formen

Man unterscheidet:

  • Venöse Embolien
  • Arterielle Embolien

3 Ursachen

3.1 Tiefe Venenthrombose (TVT)

Ein lokalisiertes thrombotisches Gerinnsel, meist in den tiefen Bein- oder Beckenvenen, kann sich lösen und mit dem venösen Kreislauf weitertransportiert werden. In vielen Fällen verursachen diese Thromben Lungenembolien.

3.2 Akuter Arterienverschluss

Arterielle Gerinnsel bilden sich vor allem durch folgende Gegebenheiten:

4 Folgen

Zu den Folgen der venösen Thrombembolie zählen:

Die arterielle Thrombembolie kann folgende Konsequenzen haben:

5 Prophylaxe bzw. Therapie der venösen Embolie

Durch eine herabgesetzte Blutzirkulation sind besonders bettlägerige, immobile Patienten (z.B. nach einer Operation) gefährdet, eine venöse Thrombembolie zu erleiden. Therapeutisch und auch prophylaktisch empfehlen sich folgende Maßnahmen:

5.1 Allgemeinmaßnahmen

5.2 Antikoagulantien

5.3 Thrombozytenaggregationshemmer

6 Prophylaxe bzw. Therapie der arteriellen Embolie

6.1 Allgemeinmaßnahmen

  • Analgetika
  • 10.000 I.E. Heparin i.v.
  • gefäßchirurgisches Konsil
  • Tieflagerung der Extremitäten um den Perfusionsdruck zu erhöhen

6.2 Revaskularisation

6.3 Leitlinien

AWMF-Leitlinie zur Prophylaxe der venösen Thromboembolie

Fachgebiete: Angiologie

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