Vom 16. bis 23. Juli steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 16. bis 23. Juli 2018 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 24. Juli könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

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Telogenes Effluvium

Synonyme: Telogener Haarausfall, Telogeneffluvium

1 Definition

Das telogene Effluvium beschreibt den Vorgang eines gesteigerten Haarverlustes bzw. Ausdünnung des Haarwuchses durch ein frühzeitiges Eintreten der Haarzellen in die telogene Phase (Ruhephase der Haarzelle). Die klinische Manifestation erfolgt erst zwei bis drei Monate später und muss nicht zu einer Alopezie führen.

2 Ursachen

Die Veränderungen im Zellzyklus der Haarzellen ist in der Regel direkte Folge einer der folgenden Grunderkrankungen bzw. körperlichen Besonderheiten:

Daneben existieren auch physiologische Formen des telogenen Effluviums, wie beispielsweise der Haarausfall eines Neugeborenen.

3 Zelluläre Vorgänge

Das Haarwachstum beruht auf einer zyklischen Aktivitätsveränderung der Haarfollikel. Diese können in drei verschiedenen Zuständen vorliegen:

  • Die Wachstumsphase (Anagen): Hier liegen die meisten Haarfollikel vor. Die Phase dauert etwa 3 - 7 Jahre und induziert das Haarwachstum.
  • Die Übergangsphase (Katagen): Dieser Erhaltungsphase der Haare dauer nur etwa 3 Wochen.
  • Die Ruhephase (Telogen): Sie dauert etwa 2 - 4 Monate und an dessem Ende erfolgt die Abstoßung des Haares.

Bei dem telogenen Effluvium ist der Anteil der im Telogen befindlichen Follikel deutlich gegenüber der Norm erhöht, was einen vermehrten Haarausfall zur Folge hat.

4 Symptome

Leitsymptom ist ein narbenloser Haarausfall. Die gesamten Haare lassen sich durch Bürsten außerdem leichter entfernen.

5 Diagnose

Die Diagnose sollte durch einen Hautarzt erfolgen. Zunächst müssen andere Formen des Haarausfalls - insbesondere Alopecia areata (kreisrunder Haarausfall) - ausgeschlossen werden. Weiterhin gilt es, die zugrundeliegenden Faktoren zu indentifizieren.

6 Therapie

Grundsätzlich richtet sich die Therapie nach der Grunderkrankung.

6.1 Medikamentöse Therapie

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