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Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Parasympathikus

Englisch: Parasympathetic nervous system
von griechisch: para - gegen; sympathikos - mitleidend
Synonyme: Pars parasympathica, Pars parasympathetica

1 Definition

Der Parasympathikus ist als Teil des vegetativen Nervensystems Gegenspieler (=Antagonist) des Sympathikus. Durch ihn werden vorwiegend Körperfunktionen innerviert, die der Regeneration des Organismus und dem Aufbau von Energiereserven (trophotrop) dienen. Das innere Gleichgewicht (Homöostase) des Organismus wird auch unter seinem Einfluss wieder hergestellt.

2 Anatomie

Die parasympathischen Kerngebiete liegen im Bereich des Hirnstammes und des Sakralmarkes. Die Hirnnerven III (Nervus oculomotorius), VII (Nervus facialis), IX (Nervus glossopharyngeus) und besonders X (Nervus vagus) enthalten parasympathische Fasern, die die Muskulatur und Drüsen des Kopf-Hals-Bereiches innervieren. Der Hirnnerv V (Nervus trigeminus) führt ebenfalls streckenweise parasympathische Fasern, die jedoch originär vom Nervus facialis stammen. Die inneren Organe des Thorax und teilweise des Abdomens werden vom Nervus vagus erreicht.
Daneben treten aus den sakralen Rückenmarkssegmenten S1 bis S3 parasympathische Nervi splanchnici pelvici (Nn. erigentes) aus, die den aboralen Bereich des Dickdarms (etwa ab der linken Colonflexur) und die Strukturen des kleinen Beckens (u.a. die Harnblase) innervieren.

3 Physiologie

Die parasympathischen Nerven verwenden Acetylcholin sowohl als prä- wie auch als postsynaptischen Neurotransmitter, das über muskarinerge Rezeptoren (mAChR) seine Wirkung vermittelt:

3.1 Organotrope Wirkungen des Parasympathikus

4 Pharmakologie

Siehe auch:

5 Weblinks

Eine Verständnisfrage für die Vorbereitung zur Heilpraktikerprüfung: Wie kann es die Rückenmarkssegmente S 2 - S 3 geben, wenn das Rückenmark doch bei L1/L2 mit dem Cauda equina endet?
#1 vor 6 Minuten von Dirk-Christian Stahnke (Nichtmedizinische Berufe)

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