Das Medizinlexikon zum Medmachen

Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Summer Break: vom 24.07. bis 12.08.2015 steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Vom 24. September bis 12. August steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Summer Break

Liebe Autoren,

es ist leider wahr: Wir sind einfach an den Strand gefahren, ohne euch Bescheid zu sagen. Denn auch unsere fleißigen Lektoren brauchen mal eine Pause. Deswegen steht das Flexikon von 24.07. bis 12.08.2015 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 13. August kann wieder herzhaft ergänzt und geändert werden.

Unser Tipp: Geht auch mal schwimmen. Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr bald wieder kommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Hypercholesterinämie

1 Definition

Als Hypercholesterinämie bezeichnet man eine Lipidstoffwechselstörung, die durch einen erhöhten Cholesterinspiegel im Blut gekennzeichnet ist.

ICD10-Code: E78.0

2 Referenzwerte

Die Diagnose "Hypercholesterinämie" kann sich auf das Gesamtcholesterin oder das LDL-Cholesterin beziehen. Als obere Grenzwerte gelten für gesunde Erwachsene:

  • Gesamtcholesterin: 230 mg/dl
  • LDL-Cholesterin: 160 mg/dl

Diese Grenzwerte sind isoliert betrachtet wenig aussagekräftig. Bereits bei Gesamtcholesterin-Werten über 200 mg/l kann ein erhöhtes Risiko für eine Koronare Herzkrankheit vorliegen. Eine genauere Aussage ermöglicht ein Lipidstatus.

3 Einteilung

Man unterscheidet:

3.1 Primäre Hypercholesterinämie

Bei der primären Hypercholesterinämie ist ein Gendefekt für den erhöhten Cholesterinspiegel verantwortlich, der familiär gehäuft auftritt und sich auf die LDL-Rezeptoren auswirkt. Die betroffenen Patienten bilden auf ihren Zellen zu wenig funktionsfähige LDL-Rezeptoren aus, so dass die LDL-Aufnahme gestört wird. Das LDL-Cholesterin verbleibt dadurch im Blut und löst hier früh eine Atherosklerose aus.

Die primäre Hypercholesterinämie wird autosomal-dominant vererbt und tritt in einer schwer verlaufenden homozygoten, sowie in einer weniger ausgeprägten heterozygoten Form auf. Beide Formen sind etwa für 30% der Hypercholesterinämien verantwortlich.

3.2 Sekundäre Hypercholesterinämie

Die häufigere sekundäre Hypercholesterinämie stellt rund 70% der Erkrankungsfälle. Hier wird die Hypercholesterinämie durch andere Erkrankungen oder ein Fehlverhalten ("Risikofaktoren") ausgelöst. Sie tritt unter anderem auf bei:

4 Therapie

Die Therapiebedürftigkeit einer Hypercholesterinämie orientiert sich nicht allein an den allgemeinen Grenzwerten, sondern auch an der konkreten Risikosituation des Patienten. Sie erfolgt beispielweise mit Diät und CSE-Hemmern.

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicken Sie hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

16 Wertungen (3.19 ø)
Teilen

66.347 Aufrufe

Copyright ©2015 DocCheck Medical Services GmbH
DocCheck folgen: