Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.

Adalimumab

Handelsnamen: Humira

Englisch: adalimumab

1 Definition

Adalimumab ist ein rein humaner monoklonaler IgG-Antikörper gegen das Zytokin TNF-alpha und gehört somit zur Gruppe der TNF-Hemmer. Im Vergleich zu anderen Mitgliedern dieser Gruppe ist Adalimumab besser verträglich.

2 Indikationen

Bei Erwachsenen:

Bei Kindern:

3 Wirkmechanismus

Monoklonale Antikörper, unabhängig davon, ob sie tierischen oder menschlichen Ursprungs sind, werden in der Medizin hauptsächlich zur gezielten Inaktivierung bestimmter Moleküle eingesetzt. Zielobjekte sind vor allem Zytokine wie TNF oder IL samt der entsprechenden Rezeptoren. Adalimumab hat die Fähigkeit, an TNF-alpha zu binden und dieses Protein somit auszuschalten. Dadurch ist das Zytokin in seiner Funktion gestört und kann diese nicht mehr ausüben. Es werden Reparaturprozesse in Gang gesetzt, die vor allem bei Gelenkerkrankungen (Arthritis) von hohem Nutzen sind. Insgesamt kommt es bzgl. der Symptomatik zu einer Remission. Ein rascher Wirkungseintritt sowie eine Hemmung des Voranschreitens der Krankheit sind zu erwarten. Da TNF-alpha auf der anderen Seite aber eine entscheidende Rolle in der Immun- und Tumorabwehr spielt, kann es hier durch seine Neutralisierung zu erheblichen Nebenwirkungen kommen.

4 Anwendung

Die empfohlene Dosis liegt bei 40 mg alle 14 Tage. Adalimumab wird subkutan gespritzt. Je nach Krankheitsbild kann die Anfangsdosis auch über 40 mg liegen. Für Kinder unter vier Jahren liegt die Höchstdosis bei 20 mg.

5 Unerwünschte Arzneimittelwirkungen

6 Kontraindikationen

Um diesen Artikel zu kommentieren, .

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

11 Wertungen (4.18 ø)
Teilen

21.621 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
DocCheck folgen: