Fossa infraclavicularis
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Synonym: Mohrenheim-Grube
Englisch: infraclavicular fossa
1. Definition
Die Fossa infraclavicularis ist eine sichtbare Vertiefung der Hautoberfläche unterhalb des Schlüsselbeins (Clavicula) in der Regio infraclavicularis. Sie setzt sich nach distal im Sulcus deltoideopectoralis fort.
2. Anatomie
Die Fossa infraclavicularis wird begrenzt durch die Clavicula, den Musculus deltoideus und den Musculus pectoralis major
Die Fascia clavipectoralis unterteilt die Fossa infraclavicularis in eine oberflächliche und eine tiefe Schicht:
- In der oberflächlichen Schicht mündet die Vena cephalica in die Vena axillaris.
- In der tiefen Schicht laufen die Arteria axillaris, die Vena axillaris und die drei Fasciculi des Plexus brachialis. Dort findet man ebenfalls die Nodi lymphatici axillares apicales. Weiter lateral befinden sich außerdem Arteria, Vena und Nervus suprascapularis.
- Die Arteria thoracoacromialis durchbricht die Faszie.
3. Trivia
Der deutsche Name leitet sich vom Arzt Joseph Jakob von Mohrenheim (1759–1799, Chirurg in Wien und St. Petersburg) ab.
Fachgebiete:
Leibeswand