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Vena-iliaca-Kompressionssyndrom

Synonyme: May-Thurner-Syndrom, Cockett-Syndrom, Kompressionssyndrom der Vena iliaca
Englisch: iliac vein compression syndrom, IVCS

1 Definition

Das Vena-iliaca-Kompressionssyndrom, kurz IVCS, entsteht bei einer Kompression der Vena iliaca durch die Arteria iliaca. Das IVCS kann zu einer tiefen Venenthrombose der unteren Extremitäten oder anderen chronischen Venenerkrankungen führen.

2 Pathophysiologie

Das Vena-iliaca-Kompressionssyndrom basiert auf einer Kompression der linken Vena iliaca communis durch die rechte Arteria iliaca communis, welche die Vene überkreuzt und sie dadurch gegen die Lendenwirbelsäule drückt. Diese anatomische Engstelle der Vene erschwert den Blutfluss und erzeugt Turbulenzen, was die Bildung von Thromben begünstigt.

Zusätzlich kann die ständige Pulsation der Arterie zu einer Fibrose der Venenwand führen, die eine weitere Einengung nach sich zieht. Das kann zur Entstehung eines sogenannten Beckenvenensporns führen.

3 Symptome

4 Diagnostik

5 Therapie

Die Therapie hängt von der Schwere der Symptomatik ab. Leichte Fälle können mit einem Kompressionsstrumpf versorgt werden. Bei ausgeprägter Symptomatik kann eine Angioplastie des Vene mit Stenteinlage notwendig sein.

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