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Twiddler-Syndrom

Synonym: Pacemaker-Twiddler-Syndrom
Englisch: twiddler's syndrome, pacemaker twiddler's syndrome , twiddler syndrome

1 Definition

Beim Twiddler-Syndrom handelt es sich um eine Funktionsstörung eines implantierten Herzschrittmachers bzw. Defibrillators (ICD). Es ist gekennzeichnet durch eine spontane, mehrfache Rotation des Generators mit konsekutiv aufgedrehter Sonde und Elektrodendislokation.

2 Epidemiologie

Die Inzidenz des Twiddler-Syndroms beträgt ca. 0,07-7 %. Es tritt meist innerhalb des ersten Jahres nach Implantation auf.

3 Ätiologie

Das Twiddler-Syndroms entsteht z.B. durch unzureichende Fixierung des Schrittmacheraggregats in der subpektoralen Tasche. Risikofaktoren sind:

  • hohes Alter sowie Kindesalter
  • psychiatrische Erkrankungen
  • kognitive Funktionsstörungen
  • große Implantationstasche im Verhältnis zur Gerätegröße
  • Manipulation des Implantats durch den Patienten (z.B. Kratzen)

Die Rotation des Herzschrittmachers kann zur Dislokation und Bruch der Defibrillatorelektrode führen. Die Folgen sind z.B.:

4 Prävention

Um ein Twiddler-Syndrom zu verhindern, ist eine sichere Fixation der Elektrode und des Generators notwendig.

Diese Seite wurde zuletzt am 14. August 2020 um 13:22 Uhr bearbeitet.

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