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Trypanosoma brucei equinum

Synonym: T. brucei equinum

1 Definition

Trypanosoma brucei equinum ist ein Parasit aus der Familie Trypanosomatidae und Erreger des Mal de Caderas (Hüftlähme) der Equiden.

2 Taxonomie

3 Erreger

Trypanosoma brucei equinum kommt hauptsächlich bei Equiden in Südamerika vor und führt bei einer Infektion zum Krankheitsbild der Hüftlähme.

Aufgrund des partiellen Verlustes der Kinetoplasten-DNA ist der Kinetoplast lichtmikroskopisch nicht mehr sichtbar. Trypanosoma brucei equinum wird als Unterart von Trypanosoma brucei oder auch als dyskinetoplastische Mutante von Trypanosoma brucei evansi angesehen.

4 Epidemiologie

Trypanosoma brucei equinum wird durch Tabanidae (Bremsen) und andern hämatophage Brachycera (Fliegen) azyklisch-alimentär übertragen. Ebenso können sich Vampirfledermäuse bei der Blutaufnahme an Pferden infizieren, selbst erkranken und die Parasiten wieder auf Pferde übertragen.

5 Erkrankung

Die akute Form des Mal de Caderas bei Equiden gleicht dem der Surra und der Nagana. In den meisten Fällen verläuft die Infektion chronisch mit Symptomen der Kreuz- oder Hüftlähme, nachdem Trypanosomen das ZNS besiedelt haben.

6 Literatur

  • Eckert, Johannes, Friedhoff, Karl Theodor, Zahner, Horst, Deplazes, Peter. Lehrbuch der Parasitologie für die Tiermedizin. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Enke-Verlag, 2008.

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