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TGF alpha

(Weitergeleitet von Transforming growth factor α)

Synonyme: transformierender Wachstumsfaktor α, TGF-α
Englisch: Transforming growth factor

1 Definition

TGF alpha ist ein Signalmolekül, das zu den Zytokinen gezählt wird. Es spielt u.a. eine wichtige Rolle bei der Embryogenese und der Zelldifferenzierung und -proliferaton.

2 Hintergrund

Der TGF alpha gehört zur Gruppe der transformierenden Wachstumsfaktoren, der auch der TGF-beta und das knochenmorphogenetische Protein (BMP) angehören. Es wird aufgrund seiner physiologischen Wirkung auch zu den epidermalen Wachstumsfaktoren gezählt und ist Ligand des EGF-Rezeptors.

3 Physiologie

TGF alpha ist ein Signalprotein und vermittelt seine Wirkung somit rezeptorabhängig. In der Regel bindet es an Rezeptoren, die über eine Proteinkinase verfügen. Es wird u.a. in der Mukosa des Magens produziert, wo es anscheinend eine hemmende Wirkung auf die Protonenpumpen der Hauptzellen besitzt und somit den pH-Wert erhöht.

Außerdem wird es auch in Makrophagen, Keratinozyten und Astrozyten des Gehirns synthetisiert. Bei geschädigten Neuronen des Gehirns konnte eine gesteigerte Produktion von TGF alpha festgestellt werden, die mit einer vermehrten neuronalen Proliferation einhergeht.

4 Klinik

TGF alpha ist in die Tumorgenese involviert und fördert wahrscheinlich die Angiogenese. Es ist ein potentieller Biomarker für Magenkarzinome.

Fachgebiete: Biochemie

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