Vom 12. bis 28. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Zur Zeit steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Siebbeinzellen

(Weitergeleitet von Siebbeinzelle)

Synonyme: Cellulae ethmoidales, Sinus ethmoidalis, Ethmoidalzellen, kollektiv auch "Labyrinthus ethmoidalis"
Englisch: ethmoidal cells

1 Definition

Die Siebbeinzellen sind Pneumatisationsräume des Siebbeins (Os ethmoidale). Sie gehören zu den Nasennebenhöhlen.

2 Anatomie

Die Siebbeinzellen sind Teil des so genannten Siebbeinlabyrinths (Labyrinthus ethmoidalis). Sie sind in 3 Gruppen angeordnet:

  • vordere Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales anteriores)
  • mittlere Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales mediae)
  • hintere Siebbeinzellen (Cellulae ethmoidales posteriores)

Die vorderen und mittleren Siebbeinzellen münden in den mittleren Nasengang, die hinteren Siebbeinzellen in den oberen Nasengang. Die Vorwölbung der mittleren Siebbeinzellen in den mittleren Nasengang bezeichnet man als Bulla ethmoidalis.

Hinweis: Von einigen Autoren werden nur die vorderen und die hinteren Siebbeinzellen unterschieden.

2.1 Innervation

Die Siebbeinzellen werden sensibel von Ästen des Nervus trigeminus innerviert:

2.2 Varianten

Eine weit nach kranial und dorsal reichende hintere Siebbeinzelle, die in enger anatomischer Beziehung zum Nervus opticus steht, bezeichnet man als Onodi-Zelle. Sie verdrängt die Keilbeinhöhle nach medial.

3 Klinik

Wie die anderen Nasennebenhöhlen, können auch die Siebbeinzellen von Entzündungen betroffen sein. Eine Entzündung der Siebbeinzellen bezeichnet man als "Sinusitis ethmoidalis". Von hier aus kann die Entzündung bei ungünstigem Verlauf auf umliegende Strukturen übergreifen und orbitale (Orbitaphlegmone) oder meningeale Komplikationen (Meningitis) verursachen.

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Oktober 2016 um 22:55 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Letzte Autoren des Artikels:

27 Wertungen (3.41 ø)

117.778 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: