Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Persistierende fetale Zirkulation

Synonym: PFC-Syndrom, Persistierende pulmonale Hypertonie des Neugeborenen (PPHN)
Englisch: persistent fetal circulation

1 Definition

Bei der persistierenden fetalen Zirkulation bleiben die pränatalen Kreislaufverhältnisse mit Rechts-Links-Shunt nach Geburt des Kindes bestehen. Postnatal treten Hypoxie und Azidose auf, die hauptsächlich bei reifen oder übertragenen Neugeborenen vorkommt.

2 Pathogenese

Aufgrund einer perinatalen Hypoxie und nachfolgender Azidose kommt es zur Konstriktion der Lungenarteriolen und damit zur pulmonalen Hypertension. Der physiologische Verschluss des Ductus arteriosus und des Foramen ovale bleibt aus, der pränatale Rechts-links-Shunt bleibt bestehen. Hierdurch wird die Azidose und die pulmonale Hypoxie verstärkt,.

3 Symptomatik

Reife und übertragene Neugeborene sind in erster Linie vom PFC-Syndrom betroffen. Klinisch zeigen sie das typische Bild einer respiratorischen Insuffizienz:

Das PFC-Syndrom ist häufig mit folgenden Erkrankungen der Neugeborenen assoziiert:

4 Diagnostik

  • Röntgen-Thorax: die Lungenperfusion ist vermindert; oftmals wenig Auffälligkeiten, meist besteht eine große Diskrepanz zwischen dem schlechten Allgemeinzustand des Säuglinges und dem Röntgenbild
  • Echokardiographie: zyanotische Vitien müssen ausgeschlossen werden, der Rechts-links-Shunt auf Vorhof- und Ductusebene ist nachweisbar

5 Therapie

Therapie der Wahl ist die maschinelle Beatmung und die Gabe von Sauerstoff. Mit NO, Prostazyklin und Tolazolin kann eine pulmonale Vasodilatation erreicht werden. In schwersten Fällen ist eine extrakorporale Membranoxygenierung (ECMO) indiziert.

Fachgebiete: Kinderheilkunde

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