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Lipodystrophie

Englisch: lipodystrophia

1 Definition

Als Lipodystrophie bezeichnet man die irreversible Veränderung des subkutanen Fettgewebes in Form einer meist partiellen

2 Formen

2.1 Insulininduzierte Lipodystrophie

Im Rahmen der Insulin-Therapie des Diabetes mellitus kann es aufgrund der lipogenetischen Wirkung von Insulin bei wiederholter Applikation in dasselbe Injektionsareal zu einer Liphypertrophie kommen.

2.2 Lipodystrophie-Syndrom

Das Lipodystrophie-Syndrom stellt eine bei HIV-Patienten im Rahmen der antiretroviralen Therapie auftretende Symptomenkonstellation dar, mit:

2.3 Genetisch bedingte Lipodystrophie

Verschiedene Formen einer genetisch bedingten Lipodystrophie sind bekannt. Diese äußern sich entweder in einer generalisierten oder partiellen Lipodystrophie. Die generalisierte Form wird als Berardinelli-Seip kongenitale Lipodystrophie bezeichnet. Von ihr sind bisher 4 verschiedene Typen beschrieben.[1] Von der familiären partiellen Lipodystrophie sind 6 Typen bekannt.[2] Jedem Typ liegen Mutationen in verschiedenen Genen zugrunde, deren Produkte in unterschiedlicher Art und Weise am Lipidstoffwechsel beteiligt sind.

2.3.1 Klinik

Das klinische Bild der Erkrankung umfasst einen Symptomkomplex multipler fakultativer Beschwerden, darunter:

3 Quelle

  1. OMIM-Eintrag: Phenotypic Series Lipodystrophy, congenital generalized
  2. OMIM-Eintrag: Phenotypic Series Lipodystrophy, familial partial

siehe auch: Dystrophie

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