Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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Bis zum 10. Januar steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind auf der Suche nach Schnee in Richtung Nordpol gefahren. Deswegen steht das Flexikon vom 14.12. bis 10.01.2019 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 10. Januar könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Zeit mit der Familie! Wir wünschen euch fröhliche Feiertage!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Herzrhythmus

Englisch: cardiac rhythm

1 Definition

Unter dem Herzrhythmus versteht man den wiederkehrende Abfolge der elektrischen, sowie der daraus resultierenden mechanischen Herzaktivität.

2 Physiologie

Die Erregungsbildung des Herzens wird physiologischerweise vom Sinusknoten, dem primären Schrittmacherzentrum, bestimmt. Der von ihm gesteuerte Herzrhythmus wird entsprechend Sinusrhythmus genannt.

Die Nervenimpulse des Sinusknotens werden über den Atrioventrikularknoten (AV-Knoten) weiter geleitet, der bei einem Ausfall des Sinusknotens als sekundärer Schrittmacher einspringen kann. Von hier aus verteilt sich die Erregung über das His-Bündel im Kammerseptum auf die beiden Tawara-Schenkel, deren Purkinje-Fasern in das Myokard einstrahlen und schließlich die Kontraktion der Herzmuskulatur auslösen. Der Herzrhythmus wird dabei durch endokrine und vegetative Steuerungsvorgänge dynamisch an die jeweilige Belastung angepasst.

Hauptartikel: Erregungsleitungssystem des Herzens

Der wichtigste Faktor des Herzrhythmus ist die Herzfrequenz, die in "Schläge pro Minute" angegeben wird. Das zweite bestimmende Element ist die Regelmäßigkeit der Herzaktion, d.h. die weitgehende Konstanz der Intervalle zwischen den einzelnen Schlägen. Im erweiterten Sinn geht auch die Intensität der einzelnen Kontraktionen in den Herzrhythmus ein.

Unregelmäßigkeiten in der Frequenz oder Abfolge der Herzaktionen werden als Arrhythmien oder Herzrhythmusstörungen bezeichnet.

3 Klinik

Der Herzrhythmus kann orientierend durch die Pulsmessung bestimmt werden. Genauer ist die Aufzeichnung der elektrischen Herzaktivität mit Hilfe des Elektrokardiogramms (EKG).

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Fachgebiete: Physiologie

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