Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie
Definition
Die Deutsche Gesellschaft für Phlebologie und Lymphologie, kurz DGPL, ist eine medizinische Fachgesellschaft für Erkrankungen des Venen- und Lymphsystems in Deutschland. Sie widmet sich der Weiterentwicklung der Phlebologie und Lymphologie und fördert eine qualitätsgesicherte, evidenzbasierte Diagnostik und Therapie in Klinik und Praxis.
Hintergrund
Die Phlebologie ist ein interdisziplinäres Fachgebiet mit Schnittstellen zur Gefäßchirurgie, Dermatologie, Inneren Medizin, Angiologie und Radiologie. Die zunehmende Bedeutung minimalinvasiver Verfahren, moderner Bildgebung sowie standardisierter Kompressionstherapie hat die Anforderungen an Diagnostik, Therapie und Qualitätssicherung deutlich erhöht.
Aufgaben
- Förderung wissenschaftlicher Forschung in Phlebologie und Lymphologie
- Unterstützung einer evidenzbasierten Diagnostik und Therapie
- Entwicklung, Bewertung und Weiterentwicklung konservativer, interventioneller und operativer Therapieverfahren
- Organisation von wissenschaftlichen Kongressen, Jahrestagungen und Fortbildungsveranstaltungen
- Förderung des interdisziplinären Austauschs mit angrenzenden Fachdisziplinen wie Angiologie, Gefäßchirurgie, Dermatologie und Radiologie
- Nachwuchsförderung in Klinik, Praxis und Forschung
Leitlinienarbeit
Die DGPL engagiert sich zentral in der Leitlinienarbeit der AWMF und ist an mehreren S1- und S2k-Leitlinien zu Venen- und Lympherkrankungen beteiligt. Ziel ist eine einheitliche Versorgung zu gewährleisten.