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Cholesterinresorptionshemmer

Synonym: Cholesterinabsorptionshemmer

1 Definition

Cholesterinresorptionshemmer sind Arzneistoffe aus der Gruppe der Lipidsenker, welche die Resorption von Cholesterin im Bürstensaum des Dünndarms hemmen. Der einzige Vertreter dieser Wirkstoffklasse ist Ezetimib.

2 Wirkmechanismus

Cholesterinresorptionshemmer blockieren den Cholesterintransporter NPC1L1 in den Enterozyten. Damit wird die intestinale Absorption von Cholesterin reduziert und das LDL-Cholesterin um bis zu 20 % vermindert. Der Effekt auf Triglyzeridkonzentrationen und HDL-Cholesterin ist nur gering.

3 Indikationen

Cholesterinresorptionshemmer werden zur Therapie von Fettstoffwechselstörungen (v.a. Hypercholesterinämien) verabreicht - meist in Kombination mit Statinen. Als Monotherapie wird es nur bei Sitosterolämie sowie bei Statinunverträglichkeit eingesetzt.

4 Nebenwirkungen

Nebenwirkungen von Cholesterinresorptionshemmer sind u.a. gastrointestinale Symptome (z.B. Übelkeit, Diarrhö) und eine Erhöhung der Lebertransaminasen.

Diese Seite wurde zuletzt am 17. Oktober 2019 um 13:40 Uhr bearbeitet.

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