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Cetuximab

Handelsname: Erbitux®
Englisch: cetuximab

1 Definition

Cetuximab ist ein pharmakologisch genutzter monoklonaler Antikörper, der zur Krebsimmuntherapie gegen bestimmte malignen Erkrankungen eingesetzt wird. Es handelt sich dabei um einen chimären Antikörper vom IgG1-Typ.

2 Wirkmechanismus

Cetuximab richtet sich gegen die Rezeptor-Tyrosinkinase EGFR. Durch Empfang von chemischen Signalen kommt es unter Einfluss von EGFR zu einer Beschleunigung des Stoffwechsels von Zellen und damit zu deren Proliferation. Maligne Zellen besitzen eine sehr hohe Dichte an EGFR, wodurch die Krebszellen eine sehr hohe Proliferation aufweisen. Der monoklonale Antikörper geht eine feste Bindung mit EGFR ein und hemmt dadurch dessen Aktivität. Es erfolgt eine Verlangsamung des Tumorwachstums. Des Weiteren vermutet man eine Angiogenese-hemmende Wirkung von Cetuximab.

Cetuximab wirkt wie andere EGFR-Inhibitoren nur bei Tumoren, bei denen das G-Protein KRAS nicht mutiert ist.

3 Indikationen

Ein Zulassungsantrag für die Therapie des Bronchialkarzinoms (nicht-kleinzellig, metastasiert), wurde 2012 zurückgezogen.

4 Nebenwirkungen

Um infusionsbedingte Reaktionen abzumildern, wird empfohlen 30 bis 60 Minuten vor der Infusion Diphenhydramin zu verabreichen.

5 Kontraindikationen

6 Hersteller

7 Quelle

  • DAZ. Hauttoxizitäten unter neuen onkologischen Wirkstoffen. 2009, Nr.14, S.32

Diese Seite wurde zuletzt am 10. Februar 2022 um 18:57 Uhr bearbeitet.

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