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Liebe Autoren, Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 12. bis 27. Juni 2021 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 28. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben. Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt! Bis bald Euer Flexikon-Team

Amazonen-Syndrom

1 Definition

Als Amazonen-Syndrom wird eine Anisomastie (Brust-Asymmetrie) bezeichnet, bei der es zur Fehlausbildung einer Brustdrüse kommt. Dabei ist eine Brust entweder stark verkleinert oder fehlt komplett (Amastie). Andere Fehlbildungen sind nicht vorhanden. Die Brustmuskulatur bleibt im Gegensatz zum Poland-Syndrom erhalten.

2 Hintergrund

Die Bezeichnung geht auf die griechische Mythologie zurück, in der Amazonen eine Brust verstümmelten, um eine bessere Handhabung des Bogens erreichen zu können.

3 Diagnose

4 Differentialdiagnosen

5 Therapie

Die plastische Korrektur des Amazonen-Syndroms erfolgt durch die Angleichung der kleineren Brust an die größere. Dazu können Implantate oder Eigenfett verwendet werden. Sollte der Grad der Ausprägung eine operative Korrektur nicht rechtfertigen oder die Patientin eine Operation verweigern, so können zur optischen Korrektur BH-Einlagen verwendet werden. Besonderes Augenmerk sollte auch auf die psychische Situation der Patienten gelegt werden, da psychosoziale Symptome, die vor allem in der frühen Adoleszenz auftreten, bei längerem Bestehen zu Verhaltensstörungen führen können.

Diese Seite wurde zuletzt am 10. April 2012 um 18:03 Uhr bearbeitet.

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