Abdomensonographie
Synonyme: Abdomen-Sonographie, Abdomensonografie, abdominelle Sonographie, Bauchultraschall
Englisch: abdominal ultrasound
1. Definition
Eine Abdomensonographie ist ein nicht-invasives Verfahren zur Untersuchung des Bauchraums mit Hilfe von Ultraschall.
2. Indikationen
Die Abdomensonographie ist eine ärztliche Routineuntersuchung, die bei vielen verschiedenen Indikationen eingesetzt wird. Dazu zählen unter anderem:
- Lebererkrankungen (z.B. Hepatitis, Leberzirrhose, Metastasen)
- Erkrankungen der Gallenwege (z.B. Cholezystitis, Cholelithiasis)
- Erkrankungen des Urogenitaltrakts (z.B. Nephrolithiasis, Harnstau)
- Erkrankungen des Pankreas
- Untersuchung der abdominalen Lymphknoten
- Untersuchung der großen abdominalen Blutgefäße (z.B. bei V.a. Aortenaneurysma)
- akutes Abdomen
3. Vorbereitung
Die Abdomensonographie erfordert keine besondere Vorbereitung des Patienten. Die Untersuchung erfolgt am besten nüchtern. Deshalb sollte die letzte Nahrungs- bzw. Flüssigkeitsaufnahme etwa 6 bis 8 Stunden zurückliegen.
4. Beurteilbare Bauchorgane
Mit Hilfe der Abdomensonographie können folgende Bauchorgane bzw. -strukturen untersucht werden:
- Leber, Gallenblase und Gallenwege
- Milz
- Nieren, Harnblase
- Pankreas
- Uterus
- Prostata
- Lymphknoten
- Aorta, Vena cava inferior
Der Darm ist aufgrund seiner Anatomie in der Sonographie nur eingeschränkt beurteilbar.
5. Durchführung
5.1. Einführung
5.2. Abdominelle Gefäße im Oberbauch
5.3. Leber, Gallenwege, Pankreas, Milz
5.4. Niere, Harnblase und Unterbauchorgane
6. Risiken
Zur Abdomensonographie werden Ultraschallwellen eingesetzt, die nur gering mit den untersuchten Geweben interagieren. Die Untersuchung ist daher risikolos.