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Retikulozytenzahl

Englisch: reticulocyte count

Inhaltsverzeichnis

1 Definition [bearbeiten]

Die Retikulozytenzahl ist ein Laborparameter, der den relativen Anteil von unreifen Erythrozyten (Retikulozyten) an der Gesamtheit der roten Blutzellen bzw. die absolute Zahl der Retikulozyten im Blut angibt.

2 Methode [bearbeiten]

Die Bestimmung der Retikulozytenzahl erfolgt durch automatisierte Zellzählung mittels Durchflusszytometrie aus EDTA-Blut. Dazu wird die Retikulozyten-RNA mit einem Fluoreszenzfarbstoff (z.B. Thiazolorange oder Auramin O) angefärbt und die Fluoreszenzintensität der Zellen mittels eines Lasers gemessen. Mit der gleichen Methodik kann auch zusätzlich der Retikulozytenreifeindex gemessen werden.

3 Referenzbereich [bearbeiten]

Der Referenzbereich für Retikulozyten liegt bei etwa 5-15(20) Retikulozyten pro 1.000 Erythrozyten, d.h. bei 0,5- 1,5%. In absoluten Zellzahlen sind das ungefähr:

  • 30-80 G/l oder
  • 30.000-80.000/µl Blut

Ausschlaggebend ist der vom jeweiligen Labor angebene Referenzwert.

4 Indikation [bearbeiten]

5 Interpretation [bearbeiten]

Die Retikulozytenzahl ist ein guter Indikator der Knochenmarksaktivität, da sie die Erythrozytenproduktion repräsentiert. Sie wird jedoch nicht isoliert, sondern immer gemeinsam mit anderen hämatologischen Laborparametern bewertet.

5.1 Erhöhte Retikulozytenzahl [bearbeiten]

5.2 Erniedrigte Retikulozytenzahl [bearbeiten]

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Bastian Schatz schreibt seit dem 26.10.2006 im Flexikon, hat bereits 22 neue Artikel publiziert und 25 Artikeldetails verbessert.

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