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Das Medizinlexikon zum Mitmachen.

Propofol

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Chemische Bezeichnung: 2,6-Diisopropylphenol
Handelsnamen: Disoprivan®, Recofol®

1. Definition [bearbeiten]

Propofol ist ein intravenöses Anästhetikum in Form einer Fettemulsion (Öl-in-Wasser-Emulsion mit 10% Sojaöl), das vor allem zur Narkoseeinleitung eingesetzt wird.
Als Vorteile gegenüber anderen Anästhetika werden ein angenehmes Einschlafen und Aufwachen, sowie nur geringe Übelkeit nach der Narkose beschrieben.

2. Wirkung [bearbeiten]

Die Wirkung von Propofol ist nur hypnotisch (Wirkdauer 5-8 min), nicht aber analgetisch.

3. Nebenwirkungen [bearbeiten]

Für den Patienten am unangenehmsten ist die lokale Reizung der Venenwand während der Injektion und die damit verbundenen brennenden Schmerzen. Außerdem sind Atemdepression bis zur Apnoe, Blutdruckabfall, spontane Bewegungen und die Freisetzung von Histamin beschrieben.

4. Indikationen [bearbeiten]

5. Kontraindikationen [bearbeiten]

Genaue Informationen zu den bestehenden Kontraindikationen gibt die Fachinformation des Herstellers. Vorsicht sollte man bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen walten lassen. Strenge Kontraindikationen bestehen bei Kindern, sowie in Schwangerschaft und Stillzeit.

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