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NMDA-Rezeptor

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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Englisch: NMDA receptor

Definition [bearbeiten]

NMDA-Rezeptoren gehören zu den ionotropen Glutamat-Rezeptoren und kommen vor allem im Zentralnervensystem (v.a. Hippocampus und Großhirn) vor. Sie sind nach dem ebenfalls wirksamen selektiven Agonisten N-Methyl-D-Aspartat benannt.

NMDA-Rezeptoren werden durch Magnesium-Ionen geblockt und durch Kalziumbindung aktiviert. Man schreibt ihnen eine Funktion bei der Bildung von Gedächtnis über die sogenannte Long Term Potentiation im Gehirn zu.

Klinische Bedeutung [bearbeiten]

NMDA-Rezeptoren sind in der Anästhesiologie von Bedeutung, da sie durch die Bindung von Ketamin, Lachgas oder Xenon blockiert werden und zu einer ausgeprägten Analgesie führen. Ketamin führt darüber hinaus zu einem hypnotischen Zustand im Sinne von Bewusstlosigkeit. Dieser weist die Besonderheit auf, dass selbst bei hohen Dosen noch sensorische Reize das Großhirn erreichen - im Gegensatz zu den hypnotischen Wirkungen, die über den GABA-A-Rezeptor vermittelt werden.

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