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Motilin

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1. Definition

Motilin ist ein Peptidhormon, das in den M-Zellen des Dünndarms, den EC-Zellen des endokrinen Pankreas sowie in den C-Zellen der Schilddrüse gebildet wird.

2. Physiologie

Motilin fördert die interdigestive Motiliät des Magens und regt die Dick- und Dünndarmmotorik an. Die Ausschüttung von Motilin wird durch die Magendehnung, den pH-Wert-Abfall im Duodenum und die Galle stimuliert.

Zusätzlich wurden Motilin und Motilinrezeptoren bereits im Nucleus paraventricularis und im Hippocampus nachgewiesen. Motilin könnte daher ein möglicher Transmitter oder Modulator im ZNS sein. Des findet eine Bildung von Motilin in den C-Zellen der Schilddrüse statt. Demnach könnte in der Schildrüse gebildetes Motilin die Motilität von Magen und Darm beeinflussen. Ein möglicher Zusammenhang mit dem Auftreten einer Diarrhoe bei medullären Schilddrüsenkarzinomen wird untersucht.[1]

3. Quellen

  1. Guo, F. et al. (2011), The Paraventricular Nucleus Modulates Thyroidal Motilin Release and Rat Gastric Motility. Journal of Neuroendocrinology, 23: 767-777.
Fachgebiete: Biochemie

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12.01.2024, 09:43
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