Taktische Medizin: Unterschied zwischen den Versionen

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''Synonyme: Einsatzmedizin, taktische Verwundetenversorgung''<BR>
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'''''Englisch''': <name lang="en">tactical combat casuality care </name>(TCCC), tactical medicine
'''''Englisch''': <name lang="en">tactical combat casualty care </name> (TCCC®), tactical medicine''


==Definition==
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Die taktische Medizin hat sich aus der [[Feldchirurgie]] und der [[Militärmedizin]] entwickelt. Die englische Bezeichnung "Tactical Combat Casualty Care" existiert seit den 1990er-Jahren.  
Die taktische Medizin hat sich aus der [[Feldchirurgie]] und der [[Militärmedizin]] entwickelt. Die englische Bezeichnung "Tactical Combat Casualty Care" existiert seit den 1990er-Jahren.  


Das [[Tourniquet]] ist eines der wichtigsten Instrumente der taktischen Medizin. Jean-Louis Petit erfand es um 1718, um [[Blutung|Blutungen]] zu stoppen. Johann von Esmarch entwickelte das ursprünglich entwickelte Tourniquet weiter, sodass keine Einzelteile mehr abfallen konnten.
Das [[Tourniquet]] ist eines der wichtigsten Instrumente der taktischen Medizin. Jean-Louis Petit erfand das Prinzip der Aderpresse mit beweglichen Teilen um 1718, um [[Blutung|Blutungen]] zu stoppen. Johann von Esmarch entwickelte das ursprüngliche Konzept in Form des Stauschlauches aus Gummi weiter, sodass keine Einzelteile mehr abfallen konnten. Frank Butler entwickelte schließlich die moderne Form des Tourniquet, nachdem er Verletzungsmuster aus dem Afghanistan Krieg und dem ersten Irak-Feldzug ausgewertet hatte.  


==Abgrenzung==
==Abgrenzung==
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Die Anwendung medizinischer Maßnahmen in einem taktischen Umfeld kann darüber hinaus mit einer akuten Bedrohung von Behandlern und Patienten einhergehen.  
Die Anwendung medizinischer Maßnahmen in einem taktischen Umfeld kann darüber hinaus mit einer akuten Bedrohung von Behandlern und Patienten einhergehen.  


== Einsatzhelfer ==
== Einsatzersthelfer ==
Da nicht alle Truppen über [[Sanitätspersonal]] verfügen, spielt die Eigen- und Kameradenhilfe eine wichtige Rolle ("Einsatzhelfer A"). Die nächste Stufe sind "Einsatzhelfer B". Die Soldaten mit dieser Ausbildung werden auch "Medics" genannt und sind in den Bereichen [[Blutstillung]], [[Atemwegsmanagement]] und [[Analgesie]] ausgebildet. Sie versorgen die Patienten unter Beschuss und sichern die schnelle Verwundetenversorgung.  
Da nicht alle Truppen über [[Sanitätspersonal]] verfügen, spielt die Eigen- und Kameradenhilfe eine wichtige Rolle. Bei der Bundeswehr wird die sanitätsdienstliche Grundausbildung für jeden Soldaten als Einsatzersthelfer A (Alpha) bezeichnet. Die nächste Stufe sind die Einsatzhelfer B (Bravo). Die Soldaten mit dieser Ausbildung sind in den Bereichen [[Blutstillung]] und [[Atemwegsmanagement]] ausgebildet. Sie versorgen die Patienten, soweit die taktische Lage dies zulässt, und sichern die schnelle Verwundetenversorgung.  


Die sanitätsdienstliche Ausbildung von Spezialkräften bei der Bundeswehr bezeichnet man als "Combat First Responder". Bei der Polizei werden Patienten in Gefahrenlagen durch sanitätsdienstlich ausgebildete Polizisten behandelt.   
Die sanitätsdienstliche Ausbildung von Spezialkräften bei der Bundeswehr bezeichnet man als "Combat First Responder". Bei der Polizei werden Patienten in Gefahrenlagen durch sanitätsdienstlich ausgebildete Polizisten behandelt.   
Aktuell stellt die Bundeswehr das Sanitätskonzept zur Selbst- und Kameradehilfe um. Der Einsatzersthelfer A wird künftig der TCCC Provider ASM (All Service Member) sein, der Einsatzersthelfer B wird der Combat Live Saver und die Combat First Responder werden Combat Medics. Dabei wird auch der bisherige Ausbildungsinhalt angepasst.   


==Phasen==
==Phasen==
Die taktische Medizin lässt sich in drei Phasen unterteilen:<ref name="eins" />
Die taktische Medizin lässt sich in drei Phasen unterteilen:<ref name="eins" />
* Care Under Fire (bzw. "rote/heiße Zone") - Versorgung am Ort der Verwundung: Diese Phase findet oft unter unmittelbarer Bedrohung statt. Es erfolgt lediglich eine minimale medizinische Versorgung wie beispielsweise die Anlage eines Tourniquets.
* Care Under Fire (bzw. "rote/heiße Zone") - Versorgung am Ort der Verwundung: Diese Phase findet oft unter unmittelbarer Bedrohung statt. Es erfolgt lediglich eine medizinische Selbstversorgung in der Form der Anlage eines Tourniquets. Einzige Fremdversorgung wäre in dieser Phase den Verwundeten in Deckung zu ziehen. Dort ist dann auch die Fremdversorgung mittels eines Tourniquet möglich.  
*Tactical Field Care (bzw. "warme Zone") - Versorgung des Verwundeten in Deckung: In dieser Phase erfolgt eine erweiterte medizinische Versorgung nach dem [[cABCDE-Schema]]. Dabei wird unter anderem der gesamte Körper des Verwundeten abgesucht und abgestrichen. Sämtliche noch nicht erkannte Blutungen werden gestoppt ("Blood Sweep").
*Tactical Field Care (bzw. "gelbe/warme Zone") - Versorgung des Verwundeten in Deckung (kein wirksames Feindfeuer): In dieser Phase erfolgt eine erweiterte medizinische Versorgung. Eine Untersuchung erfolgte früher nach dem [[cABCDE-Schema]]. Aktuell wird jedoch, im Sinne des NATO Standards, das MARCH-Schema gelehrt.  Dabei wird der gesamte Körper des Verwundeten nach Verletzungen abgesucht (Body Check). In diesem Zuge wird der Körper, sowohl auf als auch unter der Kleidung, mit den Händen abgestrichen um verdeckte Blutungen zu finden ("Blood Sweep"). Zudem erfolgt die Vorbereitung des Transportes, welcher in der nächsten Phase erfolgt.
*Tactical Evacuation Care (bzw. "kalte Zone") - Versorgung während der Evakuierung des Verwundeten
*Tactical Evacuation Care (bzw. "grüne/kalte Zone") - Versorgung während der Evakuierung des Verwundeten mittels MEDEVAC/CASEVAC.
Es ist wichtig zu beachten, dass immer die militärische Lage der Medizinischen vorgeht. Stichwort ist hier "Taktik vor Medic". In der taktischen Verwundeten Versorgung ist die Auftragserfüllung immer oberste Priorität. Zweites Grundprinzip ist die Vermeidung weiterer Verwundeter. Drittes Grundprinzip ist schließlich die Versorgung Verwunderter.
 
 
Die aktuelle Gefahrenlage muss kontinuierlich reevaluiert und der Eigenschutz beachtet werden. Für das taktische Vorgehen ist das sogenannte [[SERVA-Schema]] ([[Akronym]] für Sicherung, Erkundung, Rettung Verwundeter, Verwundetensammelstelle, Aufnahme Verstärkungskräfte) relevant.
Die aktuelle Gefahrenlage muss kontinuierlich reevaluiert und der Eigenschutz beachtet werden. Für das taktische Vorgehen ist das sogenannte [[SERVA-Schema]] ([[Akronym]] für Sicherung, Erkundung, Rettung Verwundeter, Verwundetensammelstelle, Aufnahme Verstärkungskräfte) relevant.


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===ROLE 0===
===ROLE 0===
Die erste Stufe der taktischen Verwundetenversorgung erfolgt in der Regel durch Nichtsanitätspersonal (Einsatzhelfer A, Einsatzhelfer B).
Die erste Stufe der taktischen Verwundetenversorgung erfolgt in der Regel durch Nichtsanitätspersonal (Einsatzersthelfer A, Einsatzersthelfer B).


===ROLE 1 - Rettungsstation===
===ROLE 1 - Rettungsstation===
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==Ausrüstung==
==Ausrüstung==
Die Ausrüstung, die zur Anwendung medizinischer Maßnahmen in einem taktischen Umfeld verwendet werden, umfasst z.B. verschiedene Arten von Tourniquets (z.B. Combat Application Tourniquet, Emergency & Military Tourniquet), [[Verband|Verbandsstoffen]] (z.B. [[Gaze]]) und [[Hämostyptikum|Hämostypika]]. Darüber hinaus kommen individuelle [[Erste Hilfe|Erste-Hilfe-Sets]], sogenannte [[IFAK|IFAKs]] zum Einsatz.
Die Ausrüstung, die zur Anwendung medizinischer Maßnahmen in einem taktischen Umfeld verwendet werden, umfasst z.B. verschiedene Arten von Tourniquets (z.B. Combat Application Tourniquet, Emergency & Military Tourniquet), [[Verband|Verbandsstoffen]] (z.B. [[Gaze]]) und [[Hämostyptikum|Hämostypika]] sowie Mittel für die invasive Atemwegssicherung. Darüber hinaus kommen individuelle [[Erste Hilfe|Erste-Hilfe-Sets]], sogenannte [[IFAK|IFAKs]] (individual first aid kit) zum Einsatz.


==Verletzungsmuster==
==Verletzungsmuster==

Version vom 15. Januar 2025, 13:29 Uhr

Synonyme: Einsatzmedizin, taktische Verwundetenversorgung
Englisch: tactical combat casualty care (TCCC®), tactical medicine

Definition

Als taktische Medizin bezeichnet man die Anwendung medizinischer Maßnahmen (Diagnostik und Therapie) in einem taktischen Umfeld. Darunter versteht man die Versorgung von Verwundeten unter Gefechtsbedingungen oder in besonderen Einsatzlagen (z.B. Terroranschlägen). Die taktische Medizin ist damit am Ehesten ein Teil der Notfallmedizin, wobei penetrierende Verletzungen und Verbrennungsverletzungen infolge des Einsatzes von Schuss-, Stich- und Sprengwaffen überproportional häufig vertreten sind.

Geschichte

Die taktische Medizin hat sich aus der Feldchirurgie und der Militärmedizin entwickelt. Die englische Bezeichnung "Tactical Combat Casualty Care" existiert seit den 1990er-Jahren.

Das Tourniquet ist eines der wichtigsten Instrumente der taktischen Medizin. Jean-Louis Petit erfand das Prinzip der Aderpresse mit beweglichen Teilen um 1718, um Blutungen zu stoppen. Johann von Esmarch entwickelte das ursprüngliche Konzept in Form des Stauschlauches aus Gummi weiter, sodass keine Einzelteile mehr abfallen konnten. Frank Butler entwickelte schließlich die moderne Form des Tourniquet, nachdem er Verletzungsmuster aus dem Afghanistan Krieg und dem ersten Irak-Feldzug ausgewertet hatte.

Abgrenzung

Im Gegensatz zur zivilen Notfallmedizin ist in der taktischen Medizin die Versorgung von Verwundeten oft nicht die primäre Aufgabe der eingesetzten Einheiten. Die Versorgung ist in den Kontext der militärischen oder polizeilichen Aufgabenerfüllung eingebunden. Während zivil verhältnismäßig schnell Kräfte nachgefordert werden können, erschöpfen sich medizinische Ressourcen im taktischen Einsatz rasch und es kann zu einem länger anhaltenden Missverhältnis zwischen der Anzahl der medizinischen Helfer und der Anzahl der Verwundeten kommen.[1]

Weiterhin kann die Indikationsstellung medizinischer Maßnahmen durch die akute Lage verändert werden und ein Abweichen von Leitlinien der zivilen Notfallmedizin bedeuten. Erschwerend kommt hinzu, dass während der Versorgung oft suboptimale Bedingungen bestehen (z.B. in Bezug auf Hygiene und Lichtbedingungen), die Sicherheit der Einsatzstelle in der Regel nicht garantiert werden kann und es zu langen präklinischen Versorgungs- und Transportzeiten kommen kann.[1]

Die Anwendung medizinischer Maßnahmen in einem taktischen Umfeld kann darüber hinaus mit einer akuten Bedrohung von Behandlern und Patienten einhergehen.

Einsatzersthelfer

Da nicht alle Truppen über Sanitätspersonal verfügen, spielt die Eigen- und Kameradenhilfe eine wichtige Rolle. Bei der Bundeswehr wird die sanitätsdienstliche Grundausbildung für jeden Soldaten als Einsatzersthelfer A (Alpha) bezeichnet. Die nächste Stufe sind die Einsatzhelfer B (Bravo). Die Soldaten mit dieser Ausbildung sind in den Bereichen Blutstillung und Atemwegsmanagement ausgebildet. Sie versorgen die Patienten, soweit die taktische Lage dies zulässt, und sichern die schnelle Verwundetenversorgung.

Die sanitätsdienstliche Ausbildung von Spezialkräften bei der Bundeswehr bezeichnet man als "Combat First Responder". Bei der Polizei werden Patienten in Gefahrenlagen durch sanitätsdienstlich ausgebildete Polizisten behandelt.

Aktuell stellt die Bundeswehr das Sanitätskonzept zur Selbst- und Kameradehilfe um. Der Einsatzersthelfer A wird künftig der TCCC Provider ASM (All Service Member) sein, der Einsatzersthelfer B wird der Combat Live Saver und die Combat First Responder werden Combat Medics. Dabei wird auch der bisherige Ausbildungsinhalt angepasst.

Phasen

Die taktische Medizin lässt sich in drei Phasen unterteilen:[1]

  • Care Under Fire (bzw. "rote/heiße Zone") - Versorgung am Ort der Verwundung: Diese Phase findet oft unter unmittelbarer Bedrohung statt. Es erfolgt lediglich eine medizinische Selbstversorgung in der Form der Anlage eines Tourniquets. Einzige Fremdversorgung wäre in dieser Phase den Verwundeten in Deckung zu ziehen. Dort ist dann auch die Fremdversorgung mittels eines Tourniquet möglich.
  • Tactical Field Care (bzw. "gelbe/warme Zone") - Versorgung des Verwundeten in Deckung (kein wirksames Feindfeuer): In dieser Phase erfolgt eine erweiterte medizinische Versorgung. Eine Untersuchung erfolgte früher nach dem cABCDE-Schema. Aktuell wird jedoch, im Sinne des NATO Standards, das MARCH-Schema gelehrt. Dabei wird der gesamte Körper des Verwundeten nach Verletzungen abgesucht (Body Check). In diesem Zuge wird der Körper, sowohl auf als auch unter der Kleidung, mit den Händen abgestrichen um verdeckte Blutungen zu finden ("Blood Sweep"). Zudem erfolgt die Vorbereitung des Transportes, welcher in der nächsten Phase erfolgt.
  • Tactical Evacuation Care (bzw. "grüne/kalte Zone") - Versorgung während der Evakuierung des Verwundeten mittels MEDEVAC/CASEVAC.

Es ist wichtig zu beachten, dass immer die militärische Lage der Medizinischen vorgeht. Stichwort ist hier "Taktik vor Medic". In der taktischen Verwundeten Versorgung ist die Auftragserfüllung immer oberste Priorität. Zweites Grundprinzip ist die Vermeidung weiterer Verwundeter. Drittes Grundprinzip ist schließlich die Versorgung Verwunderter.


Die aktuelle Gefahrenlage muss kontinuierlich reevaluiert und der Eigenschutz beachtet werden. Für das taktische Vorgehen ist das sogenannte SERVA-Schema (Akronym für Sicherung, Erkundung, Rettung Verwundeter, Verwundetensammelstelle, Aufnahme Verstärkungskräfte) relevant.

Versorgungsebenen

Man unterscheidet innerhalb der taktischen Medizin verschiedene Versorgungsebenen:

ROLE 0

Die erste Stufe der taktischen Verwundetenversorgung erfolgt in der Regel durch Nichtsanitätspersonal (Einsatzersthelfer A, Einsatzersthelfer B).

ROLE 1 - Rettungsstation

Die Verwundeten werden in dieser Ebene durch Truppenärzte versorgt.

ROLE 2 - Rettungszentrum

Die dritte Stufe der taktischen Verwundetenversorgung umfasst den gesicherten militärischen Bereich. Hier findet eine mögliche notfallchirurgische Behandlung statt. Zentral ist ebenfalls die Schockraumbehandlung.

ROLE 3 - Einsatzlazarett

Bei dieser Ebene kommt die Versorgung durch weitere Fachbereiche hinzu. Die Leistungsfähigkeit des Einsatzlazaretts sollte die einer Uniklinik umfassen.

ROLE 4 - Bundeswehrkrankenhaus

Die letzte Stufe umfasst die definitive operative Versorgung und Rehabilitation.

Ausrüstung

Die Ausrüstung, die zur Anwendung medizinischer Maßnahmen in einem taktischen Umfeld verwendet werden, umfasst z.B. verschiedene Arten von Tourniquets (z.B. Combat Application Tourniquet, Emergency & Military Tourniquet), Verbandsstoffen (z.B. Gaze) und Hämostypika sowie Mittel für die invasive Atemwegssicherung. Darüber hinaus kommen individuelle Erste-Hilfe-Sets, sogenannte IFAKs (individual first aid kit) zum Einsatz.

Verletzungsmuster

Es existieren verschiedene typische Verletzungsmuster, die häufig im Rahmen der taktischen Medizin versorgt werden, z.B.:

Weblinks

Quellen

  1. Hochspringen nach: 1,0 1,1 1,2 Hauer T., Ladehof K., Münzberg M. (2016). Taktische Verwundetenversorgung. In: Präklinisches Traumamanagement: Prehospital Trauma Life Support (PHTLS). National Association of Emergency Medical Technicians (NAEMT). 3.Auflage. München: Urban & Fischer Verlag / Elsevier, S.633, S.636

Literatur

  • Christian Neitzel, Karsten Ladehof. Taktische Medizin. In: Notfallmedizin und Einsatzmedizin. 2. Auflage Springer Verlag, 2015