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Wärmetherapie

Synonym: Wärmeanwendung

1 Definition

Bei der Wärmetherapie handelt es sich um eine Form der Thermotherapie, bei der Wärme verschiedenen Ursprungs zur Behandlung von Schmerzen und nicht-entzündlichen Erkrankungen eingesetzt wird. Bis auf wenige Ausnahmen sind alle Methoden der Wärmetherapie eine Domäne der Physiotherapie.

2 Wirkprinzip

Verschiedene Formen der Wärmetherapie werden in der Medizin bzw. Physiotherapie häufig eingesetzt. Von Seite des Patienten wird Wärmetherapie überwiegend als angenehm, entspannend und belebend erlebt und gerne in Anspruch genommen. Eine wichtige Wirkung von Wärme ist die Entspannung der Muskulatur. Durch Wärmetherapie wird der körpereigene Stoffwechsel angeregt. Die positive Wirkung entfaltet sich dadurch, dass in erwärmten Geweben der Sauerstofftransport sowie die Nährstoffaufnahme bzw. die Abgabe von Abbauprodukten steigen. Auch soll durch den Temperaturanstieg im Gewebe die Immunabwehr gesteigert werden.

3 Indikationen

Die Wärmetherapie kann unter anderem angewendet werden bei:

Die Wärmetherapie wird nicht empfohlen bei:

  • akuten Entzündungsprozessen (da durch Wärme der Entzündungsprozess verstärkt wird)
    • akuten Schüben bei Gelenkentzündungen
    • fieberhaften Infekten
  • Dyspnoe
  • Hypotonie) oder Herzinsuffizienz

4 Formen

Man unterscheidet eine Reihe verschiedener Methoden der Wärmetherapie. Dazu gehören u.a.:

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