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Uroflowmetrie

Synonym: Harnflussmessung
Englisch: uroflowmetry

1 Definition

Die Uroflowmetrie ist ein diagnostisches Verfahren aus der Urologie zur Feststellung von Blasenentleerungsstörungen. Als wichtigsten Parameter erfasst sie die Harnmenge pro Zeiteinheit (s) während einer Miktion.

Die Uroflowmetrie gehört zu den urodynamischen Untersuchungsverfahren.

2 Methodik

Für die Durchführung der Uroflowmetrie muss die Blase des Patienten gut gefüllt und ein ausreichender Harndrang vorhanden sein. Der Harnstrahl wird in den Trichter des Untersuchungsgeräts entleert, welches über eine Sensoreneinheit erfasst, wie viel Urin pro Zeiteinheit ausgeschieden wird. Erfasst bzw. berechnet werden u.a. folgende Werte:

Die Uroflowmetrie ist ab einem Miktionsvolumen von mindestens 150 ml aussagekräftig. Im Anschluss an die Untersuchung kann man mittels Sonografie den Restharn in der Blase bestimmen.

3 Referenzbereich

Der Referenzbereich für den maximalen Harnfluss des Erwachsenen liegt zwischen 15 und 50 ml/s. Ein maximaler Harnfluss von weniger als 10 ml/s weist auf ein Hindernis oder eine Obstruktion der Harnröhre hin. Werte zwischen 10-15 ml/s stellen einen Graubereich dar, der weiter abgeklärt werden muss.

4 Indikationen

Die Uroflowmetrie dient u.a. zur Abklärung folgender Symptome

Diese Seite wurde zuletzt am 8. Oktober 2013 um 14:53 Uhr bearbeitet.

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