Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
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TUR-Syndrom

Englisch: transurethral resection syndrome

1 Definition

Unter dem TUR-Syndrom versteht man die Einschwemmung von Spülflüssigkeit in das Blutgefäßsystem im Rahmen einer transurethralen Resektion (TUR).

2 Pathophysiologie

Die über Venen in den Blutkreislauf eingetragene hypotone Spülflüssigkeit führt zu einer Hypervolämie und Hyponatriämie (hypotone Hyperhydratation). Mögliche Komplikationen sind Lungenödem, Hirnödem, Hämolyse und Nierenversagen.

3 Klinik

3.1 Frühsymptome

3.2 Spätzeichen

4 Vermeidung

Vermieden werden kann das TUR-Syndrom durch die Anwendung von bipolaren Resektoskopen, die isotonische Kochsalzlösung als Spülflüssigkeit verwenden oder durch Niederdruckirrigation mit einem Trokar.

Bei großvolumiger Prostata (>100 ml) sollte eher eine offene Prostataadenomenukleation erfolgen, da bei großen Gewebsmassen eine transurethrale Resektion lange dauert und viel Spüllösung verwendet werden muss. Dadurch erhöht sich wiederum das Risiko eines TUR-Syndroms.

5 Therapie

Ausschwemmung der Spülflüssigkeit mit Diuretika und Gabe von hochprozentiger Kochsalzlösung.

6 Quelle

  • Urologie, Verstehen-Lernen-Anwenden, Sökeland, Schulze, Rübben

Fachgebiete: Urologie

Diese Seite wurde zuletzt am 20. März 2022 um 18:18 Uhr bearbeitet.

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