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Sprunggelenksdistorsion

Synonyme: Sprunggelenkszerrung, Umknicktrauma, "Umknicken", "Verstauchen" (umgangssprachl.)

1 Definition

Eine Sprunggelenksdistorsion ist ein häufig auftretendes Trauma des Sprunggelenks, bei dem es zu einer Überdehnung oder Ruptur der inneren oder äußeren Seitenbänder kommt.

2 Hintergrund

Bei einer Sprunggelenksdistorsion ist meist das obere Sprunggelenk (OSG) betroffen. Dabei können - einzeln oder kombiniert - u.a. folgende Bändstrukturen traumatisiert sein:

Die häufigste Form der Sprunggelenksdistorsion ist das Supinationstrauma (Inversionstrauma).

3 Diagnostik

3.1 Klinische Untersuchung

3.2 Bildgebung

4 Einteilung

  • Grad 1
  • Grad 2
  • Grad 3

5 Therapie

Die Therapie erfolgt in der Regel konservativ. Die Soforttherapie folgt der PECH- bzw. PRICE-Regel (Schonung, Entlastung, Kühlung, Kompression und Hochlagerung). In den ersten Tagen ist meist eine Gehstütze notwendig. Nach Abklingen der Akutphase wird für 4-6 Wochen eine Sprunggelenksorthese verordnet.

Bei Verletzung der Syndesmose ist ein operative Revision notwendig.

Fachgebiete: Orthopädie

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