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SMAD-Protein

(Weitergeleitet von SMAD)

1 Definition

Die SMAD-Proteine sind intrazelluläre Proteine und werden durch den extrazellulären Wachstumsfaktor Transforming growth factor ß (TGF-ß) aktiviert.

2 Klassen

Es gibt drei verschiedene SMAD-Proteinklassen:

  • R-SMADs (Rezeptor-SMADs): SMAD 1, SMAD 2, SMAD 3, SMAD 5 und SMAD 8/9
  • Co-SMADs (common-mediator SMADs): SMAD 4
  • I-SMADs (inhibitorische SMADs): SMAD 6 und SMAD 7

3 Signalweg

Die Bindung von TGF-ß an seinen Rezeptor führt zur Autophosphorylierung und damit Aktivierung des Rezeptors. Dieser kann daraufhin die R-SMADs binden und phosphorylieren. Die phosphorylierten R-SMADs lagern sich daraufhin zu einem Komplex mit dem Co-SMAD zusammen und wandern in den Kern. Im Kern können sie an die DNA binden und zusammen mit Co-Aktivatoren oder -Suppressoren die Genexpression verstärken oder vermindern.

Die I-SMADs können die Zusammenlagerung der R- und Co-SMADs verhindern.

4 Funktionen

Der TGF-ß/SMAD-Signalweg ist besonders für die Embryogenese wichtig, aber auch noch im adulten Organismus von essentieller Bedeutung. Die Wirkung, die die SMAD-Proteine in der Zelle entfalten, hängt stark von der Art und dem Differenzierungsgrad der jeweiligen Zelle ab. Die Wirkung des Signalwegs ist aber überwiegend

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Fachgebiete: Biologie

Diese Seite wurde zuletzt am 23. Januar 2020 um 19:19 Uhr bearbeitet.

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