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Proliferative Vitreoretinopathie

1 Definition

Bei der proliferativen Vitreoretinopathie, kurz PVR, handelt es sich um eine Augenerkrankung, die durch die Bildung von epiretinalen oder subretinalen Membranen gekennzeichnet ist. Die PVR kann zu Netzhauttraktion und -ablösung und zu einer Verschlechterung des Visus führen.

2 Ursachen

Für die Entwicklung einer proliferativen Vitreoretinopathie, bei der die Netzhaut von Membranen überdeckt wird, gibt es unterschiedliche Ursachen:

3 Symptome

Dadurch, dass bei der proliferativen Vitreoretinopathie Membranen auf, unter und um die Netzhaut herum wachsen können, kann es zur rasanten Sehverschlechterung und sogar Erblindung kommen.

4 Diagnose

Im Rahmen einer augenärztlichen Untersuchung wird zunächst der Augenhintergrund beurteilt. Sowohl im Glaskörper als auch auf der Retina lassen sich Pigmentablagerungen feststellen, wobei das Corpus vitreum auch eine Trübung aufweisen kann. Ist es nun zu einer proliferativen Vitreoretinopathie gekommen, kann man Netzhautfalten erkennen, die durch das agrenzende Wachstum zustande gekommen sind. Eine starke Membranproliferation zeichnet sich dadurch aus, dass bei der Untersuchung der Netzhaut die Papilla nervi optici nicht sichtbar ist.

5 Therapie

Die proliferative Vitreoretinopathie wird chirurgisch behandelt. Dabei müssen die Membranen reseziert und die Retina, die sich oft abgelöst hat, wieder angelegt werden.

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