Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Porokarzinom

von lateinisch: porus - Öffnung, Pore
Synonyme: dysplastisches Porom, epidermotropes ekkrines Karzinom

1 Definition

Das Porokarzinom ist ein maligner Hauttumor, der vom intraepidermalen Teil des Ausführungsgangs der Schweißdrüsen ausgeht.

2 Epidemiologie

Das Porokarzinom ist sehr selten. Die Inzidenz liegt bei ungefähr 0,01 bis 0,005%. Es tritt vor allem bei älteren Menschen auf. Die Geschlechterverteilung ist ausgewogen.[1]

3 Risikofaktoren

4 Symptome

Aussehen, Größe und Lokalisation der Tumoren ist sehr variabel. Klinisch zeigt sich ein unscharf begrenzter, plattenartiger oder knotiger Tumor mit Ulzerationen.

5 Prädilektionsstellen

Das Porokarzinom tritt vor allem an Kopf und Nacken sowie an der unteren Extremität auf.[1]

6 Diagnose

7 Differentialdiagnose

8 Pathologie

Das Porokarzinom entsteht häufig durch Entartung eines Poroms. Es wächst invasiv und infiltriert breitbasig die Kutis und Subkutis. Charakteristisch sind das retrograde Einwachsen in die Epidermis sowie netzartig verzweigte Zellbänder, die breitflächig mit dem Oberflächenepithel in Kontakt stehen. Die Metastasierung erfolgt vorwiegend lymphogen. Fernmetastasen in anderen Organen kommen erst im Spätstadium vor.

9 Therapie

Ist der Tumor bereits metastasiert, kommen eine Chemotherapie und/oder Radiotherapie in Betracht.

10 Quellen

  1. 1,0 1,1 Abdulwahid M. Salih et al.: Porocarcinoma; presentation and management, a meta-analysis of 453 cases. Ann Med Surg (Lond). 2017 Aug; 20: 74–79. Published online 2017 Jun 20 PMCID: PMC5499034 PMID: 28721214

Tags:

Fachgebiete: Dermatologie

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

2 Wertungen (4.5 ø)

300 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: