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Polyp

von griechisch: polypous - Vielfüßler
Englisch: polyp

1 Definition

Polypen sind umschriebene, makroskopisch sichtbare Aufwerfungen der Mukosa, die sich gestielt oder breitbasig in das Lumen eines Hohlorgans vorwölben.

2 Hintergrund

Die Beschreibung eines Schleimhauttumors als "Polyp" sagt nichts über seine Dignität aus. Sie kann nur durch eine histopathologische Untersuchung entnommenen Gewebematerials bestimmt werden.

3 Systematik

Polypen lassen sich nach verschiedenen Aspekten einteilen. Ein grober Überblick über die Systematik der Polypen ist im Folgenden dargestellt.

3.1 ...nach histologischer Beschaffenheit

3.2 ...nach Morphologie

3.3 ...nach Lokalisation

4 Andere Begriffsverwendungen

Im umgangssprachlichen Gebrauch werden vor allem Hyperplasien der Rachenmandel (Adenoide Vegetationen) als Polypen bezeichnet.

In der Biologie wird ein Entwicklungsstadium von bestimmten Organismen (z.B. Nesseltiere) als Polyp bezeichnet.

Fachgebiete: Pathologie

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