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Plexus pulmonalis

1 Definition

Der Plexus pulmonalis ist ein Nervengeflecht, welches für die vegetative Innervation des Bronchus principalis dexter sowie sinister (Hauptbronchus) und den folgenden Abschnitten des Bronchialbaumes zuständig ist.

2 Anatomie

Der Plexus pulmonalis kommt auf der ventralen, sowie der dorsalen Seite des Hauptbronchus zu liegen. Der dorsale Anteil ist jedoch stärker ausgeprägt.

2.1 Parasympathische Zuflüsse

2.2 Sympathische Zuflüsse

Der Plexus pulmonalis tauscht Fasern mit dem Plexus aorticus thoracicus.

3 Physiologie

Der Plexus pulmonalis dient zur Regulation des Totraumvolumens der Atmung. Die efferenten Fasern innervieren die glatte Bronchialmuskulatur, wobei die parasympathischen Fasern während einer Ruhephase eine Kontraktion bewirken. Diese Verengung der Bronchien, als Bronchokonstriktion bezeichnet, resultiert in einer Erniedrigung des Totraumvolumens. Als Gegensatz relaxieren die sympathischen Fasern die Bronchialmuskulatur (Bronchodilatation), was zu einer Erweiterung der Bronchialwege und zu einer Erhöhung des Totraumvolumens führt.

Sensibel werden Dehnungs- und Schmerzreize, v.a. über den Nervus vagus, ins Atemzentrum geleitet. Bei einer Volumenvergrösserung von mehr als 1,5 l wird so der Hering-Breuer-Reflex ausgelöst, was die Lungen vor einer Überdehnung schützt.

Fachgebiete: Anatomie

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