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Pleurakarzinose

Englisch: pleural carcinosis

1 Definition

Von einer Pleurakarzinose spricht man, wenn das Brustfell im Rahmen einer Krebserkrankung von Metastasen befallen ist. Meist liegt der Primärtumor dabei in anatomischer Nähe bzw. innerhalb des Brustfells. Symptomatisch imponiert eine Pleurakarzinose v. a. durch starke Dyspnoe.

siehe auch: Pleurametastase

2 Ursache

Bei Frauen ist Brustkrebs die Krebsart, die am häufigsten in das Brustfell metastasiert. Auf Platz zwei findet sich Lungenkrebs. Letzterer ist bei Männern die Hauptursache einer Pleurakarzinose. Der Befall erfolgt entweder durch das Einwachsen topographisch nahe liegender Tumore bzw. Metastasen oder durch eine lymphogene Metastasierung (Lymphangiosis carcinomatosa).

3 Symptome

Häufige Komplikation einer Pleurakarzinose ist ein Pleuraerguss, der beim Betroffenen zu starker Atemnot führen kann bzw. eine bereits bestehende verschlimmern kann.

4 Diagnose

5 Therapie

Als Therapie der Wahl steht eine partielle oder totale Pleurektomie zur Verfügung. Durch die teilweise oder vollständige Entfernung des Brustfells bessert sich die Dyspnoe des Patienten.

siehe auch: Pleurodese

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