Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Piriformis-Syndrom

Englisch: piriformis syndrome

1 Definition

Als Piriformis-Syndrom bezeichnet man ein Engpasssyndrom des Nervus ischiadicus im Bereich des Foramen infrapiriforme.

2 Hintergrund

Das Piriformis-Syndrom wurde 1947 von Robinson eingeführt und ist bis heute ein kontroverses Thema in der Neurologie. Bis heute (2015) existieren unterschiedliche Auffassungen bezüglich Definition, Pathomechanismen und Therapie des Piriformis-Syndroms.

3 Epidemiologie

Da verschiedene Auffassungen bezüglich der Definition existieren und das diagnostische Vorgehen unterschiedlich ist, ist es schwierig Aussagen bezüglich der Epidemiologie zu treffen. Jedoch wird vermutet, dass das Piriformis-Syndrom bei Frauen 6-mal häufiger auftritt als bei Männern.

4 Ursachen

Die Ursache des Piriformis-Syndroms ist eine Kompression des Nervus ischiadicus durch den Musculus piriformis. Mögliche Ursachen sind u.a.:

5 Symptome

Als Hauptsymptom gelten starke Schmerzen im Gesäß, welche in den dorsalen Oberschenkel und sogar bis zum Knie hin ausstrahlen können. Vor allem Drehbewegungen (z.B. das Umdrehen im Bett oder das Übereinanderschlagen der Beine) sind für die Betroffenen besonders schmerzhaft. Sensibilitätsstörungen in den Beinen oder Schmerzen in der Lendenregion sind auch möglich.

6 Differentialdiagnosen

7 Therapie

8 Literatur

  • "Läsionen peripherer Nerven und radikuläre Syndrome" - Hermann Müller et al., Thieme-Verlag, 10. Auflage

Diese Seite wurde zuletzt am 16. Februar 2015 um 16:04 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

3 Wertungen (4.67 ø)

61.575 Aufrufe

Copyright ©2021 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: