Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.
Bearbeiten

Vom 13. bis 26. Juni steht das Flexikon nur im Lesemodus zur Verfügung.

Liebe Autoren,

Wir sind gen Süden gefahren und machen eine Pause. Deswegen steht das Flexikon vom 13. bis 26. Juni 2022 nur im Lesemodus zur Verfügung. Ab dem 27. Juni könnt ihr wieder mit voller Kraft losschreiben.

Unser Tipp: Genießt die Sonne! Wir freuen uns auf jeden Fall, wenn ihr frisch erholt wiederkommt!

Bis bald
Euer Flexikon-Team

Perniziöse Katatonie

von lateinisch: pernicies - Untergang und altgriechisch: κατά ("katá") - herab, entlang
Synonyme: maligne Katatonie, febrile Katatonie, letale Katatonie
Englisch: pernicious catatonia

1 Definition

Die perniziöse Katatonie ist eine Sonderform der katatonen Schizophrenie, die insbesondere durch eine Katatonie, Fieber und eine vegetative Entgleisung gekennzeichnet ist. Sie ist potentiell lebensbedrohlich und stellt einen psychiatrischen Notfall dar.

2 Ätiologie

Die genaue Ätiologie der Erkrankung ist derzeit (2022) noch unbekannt. Man vermutet, dass für die perniziöse Katatonie eine verminderte dopaminerge Transmission der Schaltkreise ursächlich ist, welche die Basalganglien mit dem thalamo-kortikalen Regelkreis verbinden.[1]

3 Symptome

Neben den Symptomen einer Katatonie treten bei einer perniziösen Katatonie folgende weitere Symptome auf:

4 Differenzialdiagnose

Die Differenzierung zwischen einem malignen neuroleptischen Syndrom und einer perniziösen Katatonie ist aufgrund der ähnlichen Symptomatik nicht einfach und kann ein sogenanntes therapeutisches Dilemma zur Folge haben. Während beim malignen neuroleptischen Syndrom die Neuroleptikatherapie abgesetzt werden muss, wird sie bei einer perniziösen Katatonie fortgesetzt.

Weitere Differentialdiagnosen der perniziösen Katatonie sind unter anderem eine Enzephalitis bzw. Intoxikationen.

5 Therapie

6 Prognose

Unbehandelt ist die perniziöse Katatonie mit einer hohen Letalität verbunden.

7 Quellen

  1. Assion et al. Malignes neuroleptisches Syndrom. Thieme-Verlag, 2004

8 Literatur

Diese Seite wurde zuletzt am 8. April 2022 um 09:19 Uhr bearbeitet.

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

1 Wertungen (5 ø)

1.960 Aufrufe

Copyright ©2022 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: