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Osteopenie

Englisch: osteopenia

1 Definition

Unter einer Osteopenie versteht man eine gegenüber dem alterspezifischen Normwert herabgesetzte Knochendichte.

2 Nomenklatur

Häufig wird der Begriff "Osteopenie" synonym zu "Osteoporose" verwendet. Die WHO definiert jedoch die Osteopenie bei einem T-Score zwischen -1,0 und -2,5 (bei DEXA-Messung), sodass sie eine fakultative Vorstufe der Osteoporose darstellt.

In der Radiologie ist Osteopenie häufig ein Sammelbegriff für Prozesse, die mit einer vermehrten Strahlentransparenz des Knochens einhergehen, z.B. Osteoporose, Osteomalazie und Hyperparathyreoidismus.

3 Ursachen

Die Ursachen der Osteopenie gleichen denen der Osteoporose. Die wichtigste Ursache ist ein sinkender Östrogenspiegel in Kombination mit Bewegungsmangel. Die Osteopenie betrifft daher vor allem Frauen in der Postmenopause. Eine Osteopenie kann auch unter der Dauertherapie mit Glukokortikoiden oder durch chronischen Alkoholabusus auftreten. Weitere mögliche Ursachen sind:

Ob eine ernährungsbedingte Säurebelastung eine Osteopenie fördern kann, ist umstritten. Es gibt Quellen, die dafür[1] und solche, die dagegen sprechen.[2]

4 Therapie

Die Notwendigkeit einer Therapie der Osteopenie ist umstritten. Zunächst sollte versucht werden, die Knochendichte durch Umstellung der Lebensgewohnheiten (Sport, Ernährung) zu beeinflussen. In der Regel wird eine medikamentöse Therapie, z.B. mit Bisphosphonaten, nur eingesetzt, wenn ein erhöhtes Frakturrisiko vorliegt.

5 Quellen

  1. [1] Jehle S1, Zanetti A, Muser J, Hulter HN, Krapf R. J. Am Soc Nephrol; 2006 Nov. Partial neutralization of the acidogenic Western diet with potassium citrate increases bone mass in postmenopausal women with osteopenia.
  2. Jean-Philippe Bonjour: Nutritional disturbance in acid–base balance and osteoporosis: a hypothesis that disregards the essential homeostatic role of the kidney Br J Nutr. 2013 Oct 14; 110(7): 1168–1177. PMCID: PMC3828631

Diese Seite wurde zuletzt am 15. März 2021 um 19:49 Uhr bearbeitet.

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