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Nucleus gigantocellularis

1 Definition

Der Nucleus gigantocellularis ist ein Kerngebiet aus sehr großen Nervenzellen, woher auch sein Name rührt.

2 Anatomie

Der Kern erstreckt sich von der rostralen Medulla oblongata in den kaudalen Pons. Der Nucleus gigantocellularis gehört damit zur sogenannten ventralen Formatio reticularis. Er projiziert zum Nucleus nervi hypoglossi. Es bestehen weitere Verbindungen zum zentralen Grau, dem Hypothalamus (Nucleus paraventricularis), den Mandelkernen (Amygdala) und dem parvozellulärem Bereich der Formatio reticularis.

3 Funktion

Die absteigenden Bahnen des Kerns wirken vermutlich während des Schlafes inhibierend auf die Neurone des Rückenmarks. Die Formatio reticularis des Mittelhirns und dem Pons haben Verbindungen zu diesem Kern. Glutamat scheint stimulierend auf ihn zu wirken. Der dorsale rostrale Anteil des Nucleus gigantocellularis ist an der Steuerung der Ausatmung beteiligt.

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Fachgebiete: Anatomie

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