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Kniegelenkspunktion

Englisch: knee joint puncture

1 Definition

Unter einer Kniegelenkspunktion versteht man das Einführen einer Kanüle durch die Gelenkkapsel in das Kniegelenk. Die Punktion kann aus diagnostischen oder therapeutischen Gründen erfolgen.

siehe auch: Gelenkpunktion

2 Indikationen

2.1 Diagnostische Indikationen

2.2 Therapeutische Indikationen

3 Lagerung

Je nach Zugang sollte das Bein des Patienten bei kleinem Gelenkerguss während der Gelenkpunktion vollständig gestreckt und die Muskulatur entspannt sein. Bei starker Ergussbildung kann eine Rolle unter die Kniekehle gelegt werden, damit das Bein im Kniegelenk für die Gelenkpunktion leicht gebeugt ist.

4 Vorbereitung

5 Zugang

Die Kniegelenkspunktion kann über verschiedene Zugänge erfolgen.

5.1 Lateraler Zugang

Die Patella wird leicht angehoben und unterhalb der Patella punktiert.

5.2 Lateral-proximaler Zugang

Eignet sich vor allem bei starkem Erguss. Die Einstichstelle für die Gelenkpunktion liegt ca. 1,5 cm lateral-proximal des oberen Patellarandes.

5.3 Ventraler Zugang

Dieser Zugang wird vor allem zur Injektion gewählt. Die Einstichstelle liegt im Zentrum eines gedachten Dreiecks, das vom Tibiaplateau, vom Condylus medialis femoris und der Patellarsehne begrenzt wird. Der Patient sollte dabei möglichst am Rand des Untersuchungsbettes mit herabhängendem Unterschenkel sitzen.

6 Risiken

Fachgebiete: Orthopädie

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