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Intrafusale Muskelfaser

von lateinisch: fusus - Spindel
Englisch: intrafusal muscle spindle

1 Definition

Intrafusale Muskelfasern sind Muskelfasern, die innerhalb von Muskelspindeln liegen.

2 Histologie

Intrafusale Muskelfasern sind nur an ihren Enden kontraktil. Sie werden im Gegensatz zu den extrafusalen Muskelfasern von Beta- und Gamma-Motoneuronen innerviert. Der mittlere Teil der Faser enthält die Zellkerne. Nach der Anordnung der Zellkerne unterscheidet man Kernsackfasern oder Kernkettenfasern. Dieser Teil wird von afferenten Aα-Nervenfasern (Ia-Fasern) umschlungen.

Muskelspindeln können eine weitere sensible Innervation haben. Afferente Aβ-Nervenfasern (II-Fasern), die einen etwas geringeren Durchmesser, sowie eine etwas geringere Leitungsgeschwindigkeit haben als Ia-Fasern, beginnen zum überwiegenden Teil an den sensiblen Endigungen, welche die Kernkettenfasern umschlingen.

Muskelspindeln messen die Geschwindigkeit, mit der sich die Dehnung der Fasern verändert. Ihr Aktionspotenzial wird ins Hinterhorn des Rückenmarks geleitet und dort auf α-Motoneurone übertragen.

Fachgebiete: Histologie

Diese Seite wurde zuletzt am 17. November 2019 um 19:59 Uhr bearbeitet.

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