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Idiopathische maligne pampiniforme Pachygyrie

1 Definition

Bei der idiopathischen malignen pampiniformen Pachygyrie, kurz IMPP, handelt es sich um eine ohne erkennbare Ursache entstehende bösartige, rankenförmige Fehlbildung des Gehirns mit breiten und plumpen Hirnwindungen.

2 Ätiologie

Die genaue Ätiologie der IMPP ist bisher nicht bekannt. Prädisponiert scheinen Personengruppen mit endogenen Psychosen zu sein, die durch Megalomanie und Halluzinationen gekennzeichnet sind.

3 Klinik und Symptome

Als körperliche Symptome zeigen sich Hypersalivation, Risus sardonicus und eine erhöhte Krampfbereitschaft. Erkrankte haben das unstillbare Bedürfnis, sinnlose Fragen zu stellen, die Gruppenwahn mit phobischen Störungen und Koprolalie bei unbeteiligten Personen (besonders Studenten der Humanmedizin) auslösen kann.

4 Therapie

Obwohl eine infektiöse Ursache diskutiert wird, gibt es noch keine kausale Therapie. Eine Behandlung mit Virostatika oder Antibiotika schlug bisher fehl, sodass zurzeit nur eine symptomatische Therapie zur Verfügung steht.

Diese besteht aus einer:

Therapieversuche mit der gemeinen Steinlaus (Petrophaga lorioti) erscheinen vielversprechend, genaue Ergebnisse stehen aber noch aus.

5 Prognose

Die Symptome bei den oben genannten unbeteiligten Personen bilden sich meist rasch nach Beendigung des Wirkungseinflusses der IMPP-Erkrankten zurück. Eine eintägige Stoßtherapie mit vergorenen Hopfenpräparaten (z.B. 10mal KöPi 330 ml oral) kann diesen Prozeß beschleunigen.

6 Quelle

7 Siehe auch

  • IMPP (Institut für medizinische und pharmazeutische Prüfungsfragen)

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