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Humanes Plazentalaktogen

Synonyme: Somatomammotropin
Abkürzung: HPL
Englisch: human placental lactogen (HPL), human chorionic somatomammotropin (HCS)

1 Definition

Humanes Plazentalaktogen, kurz HPL, ist ein Peptidhormon, das während der Schwangerschaft vom Synzytiotrophoblasten gebildet und sezerniert wird.

2 Biochemie

Humanes Plazentalaktogen besteht aus 191 Aminosäuren, die durch zwei intramolekulare Disulfidbrücken verknüpft sind. Es besitzt eine Molekülmasse von rund 22 kDA.

3 Physiologie

Der HPL-Spiegel steigt etwa ab der 10. Schwangerschaftswoche (SSW) kontinuierlich an. Die Wirkung des humanen Plazentalaktogens beruht auf einer Beeinflussung des mütterlichen Metabolismus. HPL bewirkt einen Anstieg des Blutzuckerspiegels, indem es die maternalen Zellen unempfindlicher gegenüber Insulin macht. Darüber hinaus hat es folgende Effekte:

  • Stimulierung der maternalen Lipolyse
  • Förderung der Mammaeentwicklung
  • Stimulierung der fetalen Erythropoese

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Fachgebiete: Physiologie

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