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Hochtontherapie

Synonyme: HTEMS, hochfrequente Muskelstimulation

1 Definition

Die Hochtontherapie ist eine Weiterentwicklung der konventionellen Reizstromtherapie (Elektrotherapie). Sie macht sich die Wirkung von elektrischen Wechselfeldern (4-30kHz) zunutze. Stromstärke und Frequenz können gleichzeitig moduliert werden. Hauptindikationen der Methode sind Schmerzen am Bewegungsapparat. Die Wirksamkeit des Verfahrens konnte bislang nicht eindeutig nachgewiesen werden.

2 Durchführung

Die Hochtontherapie beinhaltet zwei Behandlungsstufen. Im ersten Schritt wird der ganze Körper den elektrischen Wechselfeldern (durch am Körper befestigte Elektroden) ausgesetzt. Der Patient spürt dabei meist ein leichtes Kribbeln. Im zweiten Schritt erfolgt die gezielte Behandlung des betroffenen Areals. Um eine dauerhafte Schmerzlinderung zu erzielen, sollte die Therapien dreimal wöchentlich für mindestens 30 Minuten durchgeführt werden. Die Therapie kann sowohl in Arztpraxen als auch zu Hause mit speziellen Patientengeräten angewendet werden.

3 Indikationen

4 Kontraindikationen

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#2 am 27.06.2016 von Dr. Carina Hönscher
Hochtontherapie ist ein schnelles technisches Verfahren zur Behandlung von Gelenkentzündungen und Muskelverkrampfungen. Gelenkentzündungen: Auch bei älteren Patienten mit Störung der Nierenausscheidung, hohen Blutdruck, Herz-, Magen- Darmerkrankungen kann es eingesetzt werden. Hier sind Medikamente oft nur eingeschränkt oder gar nicht zugelassen Muskelverkrampfungen: Schwache Muskeln schmerzen nicht nur verkrampfte Muskeln. Die Lösung dieser Verkrampfungen durch Hochtonbehandlung führt oft schon zu einem schnellen Nachlassen des Schmerzen. In Kombination mit anderen Werkzeugen, wie wassergefiltertes Infrarotlicht oder therapeutischer Ultraschall zur Behandlung Sehnenverhärtungen, die einen erheblichen Teil zu den Schmerzen bei entzündeten Gelenken und Muskelverkrampfungen beitragen, führen sie oft schnell zu einer Besserung. Das besondere an elektrophysikalischer Therapie ist, dass sie nicht nach Schema F ablaufen soll, sondern die Therapieschritte aufeinander aufbauen.
#1 am 26.06.2016 von Dr. Helmut Ulrich (Arzt | Ärztin)

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