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Skalenussyndrom

(Weitergeleitet von Halsrippensyndrom)

Synonym: Halsrippensyndrom, Naffziger-Syndrom
Englisch: scalenus syndrome

1 Definition

Das Skalenussyndrom ist ein Engpasssyndrom, das durch eine Kompression der Blutgefäße und Nerven in der Skalenuslücke entsteht.

Der Begriff wird zunehmend durch die umfassendere Bezeichnung Thoracic-outlet-Syndrom (TOS) ersetzt. Weiter Informationen siehe dort.

2 Ursache

Das Skalenussyndrom entsteht durch eine Kompression des Plexus brachialis und der Arteria subclavia in der Skalenuslücke. Sie kann durch eine Halsrippe, störende Bandstrukturen oder eine Hypertrophie der Skalenusmuskeln ausgelöst werden.

3 Symptome

Im fortgeschrittenen Stadium kann eine Lähmung und Atrophie der kleinen Handmuskeln auftreten.

4 Therapie

Die Therapie besteht primär in der Vermeidung von schmerzauslösenden Belastungen. Eine Schmerzreduktion kann durch lokale Infiltration der Skalenusmuskeln mit Lokalanästhetika ("therapeutische Lokalanästhesie") erreicht werden.

In ausgeprägten Fällen, z.B. bei Auftreten neurologischer Defizite, kann eine chirurgische Intervention, d.h. die operative Entfernung der Halsrippe notwendig sein.

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