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Haemosporida

von griechisch: haima - Blut und sporos - Same, Keim

1 Definition

Als Haemosporida bezeichnet man eine Gruppe von Parasiten, die zur Klasse der Haematozoea gehört.

2 Taxonomie

3 Entwicklung

Haemosporida sind heteroxene Protozoen mit Entwicklungsphasen in Vertebraten (Merogonien und Gamogonie) und hämatophagen Vektoren bzw. Insekten (Syngamie und Sporogonie).

Die Merogonien erfolgen bei den Vertebraten in Gewebezellen - bei den Plasmodium-Arten kommen zusätzlich noch Merogonien in den Erythrozyten hinzu. Die Parasiten liegen intrazellulär in einer parasitophoren Vakuole. Dabei bauen sie das in den Erythrozyten enthaltene Hämoglobin zu einem schwarz-braunen Pigment (Haemozoin-Protein-Komplex) ab.

Die in den Insekten vorhandenen Erregerstadien bilden motile Zygoten (Ookineten) aus.

4 Erreger

Häaemosporida-Arten unterscheiden sich v.a. durch einen reduzierten Apikalkomplex (enthalten kein Conoid bei Sporozoiten und Merozoiten) von den restlichen Angehörigen der Apicomplexa.

5 Literatur

  • Eckert, Johannes, Friedhoff, Karl Theodor, Zahner, Horst, Deplazes, Peter. Lehrbuch der Parasitologie für die Tiermedizin. 2., vollständig überarbeitete Auflage. Enke-Verlag, 2008.

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