Bitte logge Dich ein, um diesen Artikel zu bearbeiten.
Bearbeiten

Glanduläre odontogene Zyste

Synonym: sialoodontogene Zyste

1 Definition

Die glanduläre odontogene Zyste, kurz GOZ, ist eine sehr seltene odontogene Kieferzyste des Ober- und Unterkiefers.

2 Epidemiologie

Die glanduläre odontogene Zyste tritt bevorzugt bei Patienten mittleren Alters (ca. 45-50 Jahre) auf. Männer sind dabei häufiger betroffen als Frauen. Die GOZ bevorzugt den Unterkiefer und tritt in der Regel im anterioren Kieferbereich auf. Seltener ist der posteriore Bereich des Oberkiefers betroffen. Eine hohe Rezidivrate ist ein typisches Merkmal der glandulären odontogenen Zyste.

3 Klinik

Die glanduläre odontogene Zyste ist ein pathologischer Hohlraum, der vollständig oder teilweise von Epithel ausgekleidet ist. Eine schmerzlose Schwellung im Bereich der glandulären odontogenen Zyste ist meist das einzige klinische Symptom.

Am einfachsten lässt sich die GOZ mit einer Panoramaschichtaufnahme (Orthopantomogramm) nachweisen. Röntgenologisch ist sie meist als eine scharf begrenzte Aufhellung erkennbar. Ca. 9% der so diagnostizierten GOZs sind Zufallsbefunde. Zur Diagnosesicherung ist eine histologische Abklärung notwendig.

4 Differenzialdiagnose

Typische Differenzialdiagnosen sind u.a.:

5 Therapie

Die Therapie der GOZ ist chirurgisch. Optionen sind:

6 Quelle

Glanduläre odontogene Zyste - eine seltene Entität

Tags: ,

Fachgebiete: Zahnmedizin

Um diesen Artikel zu kommentieren, melde Dich bitte an.

Klicke hier, um einen neuen Artikel im DocCheck Flexikon anzulegen.

Artikel wurde erstellt von:

Letzte Autoren des Artikels:

1 Wertungen (5 ø)

3.576 Aufrufe

Du hast eine Frage zum Flexikon?
Copyright ©2019 DocCheck Medical Services GmbH | zur mobilen Ansicht wechseln
DocCheck folgen: