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Genu recurvatum

Synonyme: Hohlknie, Säbelbein
von lateinisch: genu - Knie; recurvare - zurückbeugen

1 Definition

Als Genu recurvatum bezeichnet man eine unphysiologische Überstreckbarkeit (Rekurvation) des Kniegelenks.

2 Klinik

Bei Kindern ist eine Überstreckung des Kniegelenkes um bis ca 10° als physiologisch und ab 15° als pathologisch anzusehen. Bei Erwachsenen ist das Knie in der Neutral-Null-Methode dagegen nicht überstreckbar.

3 Ursachen

Die Ursachen eines Genu recurvatums können sehr vielfältig sein. Ein Genu recurvatum kann angeboren (Genu recurvatum congenitum) oder u.a. durch folgende Ursachen erworben werden:

4 Symptomatik

Meistens treten die ersten Beschwerden erst im Erwachsenenalter auf - als Folge der Fehlbelastung der Knochen, Bänder und des Kapsel-Band-Apparats. Eine Gelenkinstabilität und Hinken sind typische Symptome.

5 Diagnostik

Die Diagnose lässt sich anhand der körperlichen Untersuchung stellen. Das Kniegelenk des Patienten zeigt eine abnorme Überstreckbarkeit (Hyperextension). Die Schrittlänge kann reduziert sein. Ob die Veränderung die Weichteile oder die knöchernen Strukturen betrifft, muss mithilfe der Röntgendiagnostik abgeklärt werden.

6 Literatur

  • "Praxis der Orthopädie und Unfallchirurgie" - Carl Joachim Wirth et.al., Thieme-Verlag, 3. Auflage

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